Schwerpunkt #RevolutionTransformation

Das erste Loch im Eisernen Vorhang: Ungarn 1989 und die Frage europäischer Grenzen

Podiumsdiskussion

Schwerpunkt: "#RevolutionTransformation"

Termin

20.08.2019 / 19:00 Uhr

Veranstalter

Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Stiftung Berliner Mauer

Kurzbeschreibung

Vor 30 Jahren begann der »Eiserne Vorhang« zu bröckeln: Im Mai 1989 ging Ungarn daran, die Sicherungsanlagen an der österreichischen Grenze abzubauen. Immer mehr DDR-Bürger flüchteten in den folgenden Monaten auf diesem Weg in den Westen. Am 11. September öffnete Budapest die Grenze zu Österreich offiziell, Zehntausende Ostdeutsche nutzten die Gelegenheit zur Ausreise. Unter den Flüchtlingen des Jahres 1989 waren auch die ehemalige DDR-Spitzensportlerin Ines Geipel und Katrin Linke, der ein Medizinstudium verwehrt wurde. Sie berichten von ihren Erlebnissen und diskutieren mit der polnischen Kulturwissenschaftlerin Katarzyna Stokłosa über die Bedeutung europäischer Grenzen früher und heute.

Podium:

Prof. Ines Geipel | Zeitzeugin und Autorin, Berlin

Katrin Linke | Zeitzeugin und Autorin, Erfurt

Prof. Dr. Katarzyna Stokłosa | Kulturwissenschaftlerin, Sønderborg

Moderation: Ulrike Timm | Journalistin, Deutschlandfunk Kultur

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Ort der Veranstaltung

Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde
Marienfelder Allee 66/80
12277 Berlin