Schwerpunkt "Kommunismusgeschichte"

Der lange Schatten des Kommunismus - 100 Jahre Oktoberrevolution und das kommunistische Erbe Europas

Konferenz

Schwerpunkt: "Kommunismusgeschichte"

Termin

19.10.2017 - 20.10.2017

Veranstalter

Deutsche Gesellschaft e.V.
Bundesstiftung Aufarbeitung

Kurzbeschreibung

Das Gedenkjahr 2017 lädt 100 Jahre nach der Russischen Revolution dazu ein, an das historische Ereignis, seine Ursachen und seine Folgen zu erinnern, sowie es in einen internationalen Kontext einzuordnen. Erinnerungspolitisch fehlt bis heute ein gemeinsames totalitäres Erbe, das seinen Ausgangspunkt in der „Oktoberrevolution“ von 1917 nahm. Dies gilt insbesondere für Deutschland und die Länder Ostmitteleuropas, aber auch für das westlich-demokratische Europa, das sich bis 1989/90 in einer permanenten Blockkonfrontation mit dem kommunistischen Osten befand oder durch das Wirken kommunistischer Parteien beeinflusst wurde.

Die Deutsche Gesellschaft e. V. und die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur begeben sich auf einer Konferenz anlässlich des 100. Gedenkjahres auf Spurensuche nach der europäischen Erfahrung mit dem Kommunismus im 20. Jahrhundert.

Zu den Mitwirkenden zählen:
- Sabine Adler, Deutschlandradio Berlin
- Harald Asel, rbb-Inforadio (Berlin)
- Marieluise Beck, MdB, Staatssekretärin a. D. und Direktorin für Mittel-/Osteuropa des Zentrums für die Liberale Moderne (Berlin)
- Prof. Dr. Werner Benecke, Europa-Universität Viadrina (Frankfurt/Oder)
- Dr. Jacqueline Boysen, Journalistin (Berlin)
- György Dalos, Schriftsteller und Historiker (Berlin)
- Dr. Nikolas Dörr, SOCIUM – Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik Universität Bremen
- Prof. Dr. Ulrich Herbert, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
- Hartmut Koschyk, MdB, stellv. Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft e. V., stellv. Ratsvorsitzender der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (Berlin)
- Dr. Péter Györkös, Botschafter von Ungarn in der Bundesrepublik Deutschland (Berlin)
- Prof. Dr. Norbert Lammert, MdB, Präsident des Deutschen Bundestages (Berlin)
- Prof. Dr. Henri Ménudier, Université Sorbonne Nouvelle (Paris)
- Dr. Ehrhart Neubert, Theologe (Berlin)
- Prof. em. Dr. Valters Nollendorfs, Vorstandsvorsitzender des Lettischen Okkupationsmuseumsvereins
- Prof. Dr. Radu Preda, Institut für die Untersuchung der kommunistischen Verbrechen und die Erinnerung an das rumänische Exil (Bukarest)
- Prof. Dr. Krzysztof Ruchniewicz, Direktor des Willy Brandt Zentrums für Deutschland- und Europastudien der Universität Wrocław (Breslau)
- Dr. Manfred Sapper, Zeitschrift Osteuropa (Berlin)
- Prof. Dr. Susanne Schattenberg, Direktorin der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen.

Ort der Veranstaltung

Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt beim Bund
Luisenstraße 18
10117 Berlin

Kontakt

Deutsche Gesellschaft e.V.
Voßstraße 22
10117 Berlin
Tel.: 030 88412 254
Fax.: 030 88412 223
heike.tuchscheerer@deutsche-gesellschaft-ev.de
www.deutsche-gesellschaft-ev.de