Kurzbiographie

Sophie Lange, geb. 1988 in Berlin, studierte von 2008–2015 Lange Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Nebenbei arbeitete sie als stud. Hilfskraft in der Edition „Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland“. Nach dem Studium war sie u.a. für das Berliner Kolleg Kalter Krieg tätig. Ihre Dissertation wird seit 2016 von Prof. Dr. Gabriele Metzler an der Humboldt-Universität zu Berlin betreut.

E-Mail an Sophie Lange

Kurzbeschreibung der Dissertation

Die Umweltpolitik zwischen der Bundesrepublik und der DDR gestaltete sich von jeher schwierig. Wurde sie in den 1970er Jahren stark für die Entspannungspolitik im Ost-West-Konflikt instrumentalisiert, war sie zudem enorm von wirtschaftlichen Verhältnissen abhängig. In den 1980ern nahmen beide deutsche Staaten einen erneuten Anlauf und verabschiedeten 1987 eine gemeinsame Umweltvereinbarung. In der Dissertation werden hierfür v.a. die bilateralen Gespräche zum allgemeinen Thema Umwelt, aber auch zur Luft- und Gewässerverschmutzung sowie zum Müllexport von West nach Ost, analysiert als auch in den internationalen und gesellschaftlichen Kontext eingebettet. Gefragt wird nach Motivation, Kommunikation und Interaktion der jeweiligen Akteure.