Die juristische Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Umgang mit den Opfern

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Das Archiv des Unrechts – Die zentrale Erfassungsstelle in Salzgitter

Das Archiv des Unrechts – Die zentrale Erfassungsstelle in Salzgitter

Hrsg. vom Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport und der Bundesstiftung Aufarbeitung, 2013.
Ein Dokumentarfilm von Sammler und Jäger Filmproduktion GmbH im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport in Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.


Am 24. November 1961 nahm in Salzgitter die Zentrale Erfassungsstelle der Landesjustizverwaltungen für DDR-Unrecht ihre Arbeit auf. Sie hatte die Aufgabe, in der DDR begangene Gewaltakte systematisch zu registrieren, alle verfügbaren Informationen zu sammeln und Beweise zu sichern. Bis zu ihrer Schließung 1992 registrierte die Erfassungsstelle über 42.000 Gewaltakte in der DDR. Dies betraf u.a. Hinweise auf vollendete oder unvollendete Tötungshandlungen (zum Beispiel an der innerdeutschen Grenze), Unrechtsurteile aus politischen Gründen, Misshandlungen im Strafvollzug oder politische Verfolgung in der DDR. In Salzgitter wurde Unmenschlichkeit dokumentiert und aktenkundig gemacht.

Nach der Friedlichen Revolution und der Wiedervereinigung dienten die Akten aus Salzgitter als Grundlage für die strafrechtliche Aufarbeitung des Unrechts in der SED-Diktatur. Die Unterlagen halfen auch bei der Rehabilitierung der Opfer. "Das Archiv des Unrechts", wie die Dienststelle auch genannt wurde, trug damit zur Aufarbeitung der kommunistischen Diktatur bei.

Sebastian Eschenbach beleuchtet in seiner Dokumentation die Arbeit der Erfassungsstelle und lässt Menschen zu Wort kommen, die Opfer der kommunistischen Diktatur wurden, und deren Schicksal in Salzgitter dokumentiert wurde.

Laufzeit: ca. 42 Minuten
Die DVD enthält umfangreiches didaktisches Begleitmaterial, erstellt von www.paedigi.de.vu.

Schutzgebühr: EUR 5,00
(inkl. Versandkosten)