»Utopie und Gewalt. Werk und Wirkung des Schriftstellers Andrej Platonow«

Eine Veranstaltungsreihe der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde, der Ernst von Siemens Musikstiftung, dem Literaturhaus Berlin, dem Suhrkamp Verlag Berlin, der Weltlesebühne e. V., dem Zeughauskino im Deutschen Historischen Museum und der Bundesstiftung für die Aufarbeitung der SED-Diktatur

Zeitraum: November 2016 bis Januar 2017

Die Oktoberrevolution von 1917 bildete den Ausgangspunkt für einen utopischen Gesellschaftsentwurf, der in die absolute Entfesselung politischer und gesellschaftlicher Gewalt mündete. Die Grundlagen für die staatliche Diktatur und die systemimmanente Gewalt wurden in der Frühphase des Sowjetregimes gelegt. Der sowjetische Schriftsteller Andrej Platonow gilt als literarischer Chronist dieser Entwicklungen. Sein Werk spiegelt die Atmosphäre einer Epoche, die geprägt war von Prophezeiungen einer neuen Welt.

Andrej Platonow, sein Werk und dessen Wirkung sind Thema einer Veranstaltungsreihe und eines Themenhefts der Zeitschrift OSTEUROPA. Die Reihe wird organisiert von der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde, gefördert u.a. von der Bundesstiftung Aufarbeitung.

Konferenz: 1.–2. Dezember
Akademie der Künste Berlin, Pariser Platz 4, 10117 Berlin

Konzert: 2. Dezember
Akademie der Künste Berlin, Pariser Platz 4, 10117 Berlin

Filme: 3.–4. Dezember
Zeughauskino, Deutsches Historisches Museum, Unter den Linden 2, 10117 Berlin

Autorengespräche: November 2016 – Januar 2017
Literaturhaus Berlin, Fasanenstraße 23, 10719 Berlin
Weitere Infos: siehe DGO-Website