Moskau. Lubjanka. Ein Platz mit Geschichte.

Filmpräsentation

Termin

24.04.2018 / 18:00 Uhr

Veranstalter

Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Kurzbeschreibung

Der Lubjankaplatz im Zentrum von Moskau: über Jahrzehnte der Hauptsitz des russischen Geheimdienstes. Die „Lubjanka“: ein Synonym für massenhafte willkürlicheVerhaftungen, Folterungen und Erschießungen. In fast jeder Familie finden sich Opfer oder Täter. Der Lubjankaplatz steht aber auch für den Beginn eines demokratischen Aufbruchs Anfang der neunziger Jahre, der die Aufarbeitung der totalitären Vergangenheit einforderte. Hier wurde das Denkmal des Gründers des ersten Geheimdienstes nach der Oktoberrevolution Felix Dserschinski gestürzt. Hier errichteten Bürgerrechtler den Solowetski-Stein, den ersten Gedenkstein für die Opfer politischer Verfolgung in der Sowjetunion.

Das Filmteam begegnet auf dem Lubjankaplatz sehr verschiedenen Menschen, deren Vergangenheit und Gegenwart mit jeweils einer bestimmten Adresse an diesem Ort verbunden sind. Die einzelnen Episoden fügen sich collageartig zu einem Porträt des Platzes zusammen. In den Stimmen der Protagonisten spiegelt sich die russische Gesellschaft – gespalten in ihrem Blick auf die Vergangenheit und damit in ihrer Vorstellung von der Zukunft.

Filmpremiere und Gespräch
MOSKAU. LUBJANKA. EIN PLATZ MIT GESCHICHTE.
Ein Film von Kerstin Nickig. Eine Co-Produktion von Time Prints und dem Rundfunk Berlin-Brandenburg, gefördert mit Mitteln der Bundesstiftung Aufarbeitung

Ort der Veranstaltung

Bundesstiftung Aufarbeitung
Veranstaltungssaal
Kronenstraße 5
10117 Berlin

Kontakt

Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Dikatur
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Fax.: 030-31 98 95-210
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