Fonds Heimerziehung. Bilanz & Perspektiven

Konferenz

Termin

29.05.2019 / 09:30 - 16:30 Uhr

Veranstalter

Landesbeauftragter zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Thüringen
in Koopertion mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
der Universität Salzburg
und der Ernst-Abbe-Hochschule Jena

Kurzbeschreibung

Im Dezember 2018 endete der „Fonds Heimerziehung in der DDR in den Jahren 1949 bis 1990". Allein in Thüringen wurden über 24.000 Beratungsgespräche mit Betroffenen geführt, deren Erlebnisse ihrer Kindheit und Jugend besprochen und Ansprüche an den Fonds geklärt. Mehr als 4.000 ehemalige Heimkinder haben Leistungen aus dem Fonds erhalten. Doch die tiefsitzenden persönlichen Erinnerungen bleiben. Oftmals wurde erst durch die Existenz des Heimkinderfonds eine Auseinandersetzung mit der frühen Biografie begonnen.
Die Tagung möchte einerseits die Ergebnisse des Fonds aufzeigen und diskutieren. Gleichzeitig soll andererseits über Perspektiven für die Betroffenen gesprochen werden. Mit dem Ende des Fonds kann das Kapitel Heimerziehung in der DDR nicht abgeschlossen werden. Ziel der Tagung ist es, sich über die Arbeit von Beratungsstellen, Möglichkeiten der Selbsthilfe und der wissenschaftlichen Aufarbeitung auszutauschen. Hierzu sind Betroffene, Fachexpert/-innen und Wissenschaftler/-innen gleichermaßen eingeladen.
Kooperationspartner sind die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Universität Salzburg und Ernst-Abbe-Hochschule Jena.
Wir freuen uns über Ihr Kommen.

Anmeldung
Um Anmeldung wird gebeten via Facebook , per E-Mail an info(at)thla.thueringen.de , per Fax: 0361 57 3114-952 oder postalisch an: Landesbeauftragter des Freistaats Thüringen zurAufarbeitung der SED-Diktatur, Jürgen-Fuchs-Str. 1, 99096 Erfurt

Programm
Weitere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie hier: http://www.thla.thueringen.de/images/Flyer_ThLA_Fonds_Heimerziehung_Web.pdf

Ort der Veranstaltung

Thüringer Landtag
99096 Erfurt