Mein Leben leicht überarbeitet - Christoph Hein

Filmpräsentation

Termin

10.10.2019 / 18:00 Uhr

Veranstalter

Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Ventana-Film GmbH

Kurzbeschreibung

Der Schriftsteller Christoph Hein zählt zu den großen deutschen Autoren. Seine Bücher wurden in 40 Sprachen übersetzt, die Gesamtauflagenhöhe seiner Prosa geht in die Millionen. Sein Weg zur Schriftstellerei war zielstrebig und zugleich voller Rückschläge. Hein lotet schon als Schüler und dann als Schriftsteller bis zum Mauerfall die Grenzen des Systems mit List und Wagemut aus. Immer wieder gerät er auch in den Fokus der Staatssicherheit. Seine Novelle „Der fremde Freund“ macht ihn 1982 in ganz Deutschland bekannt, 1985 entwickelt sich die Herausgabe seines Roman „Horns Ende“ zu einem wahren Ost-West-Krimi. 1987 hält er auf dem Schriftstellerkongress eine Rede, in der er die Zensur in der DDR anprangert. Er ist moralische Instanz für die Opposition und mischt sich immer wieder ein. In seiner Rede am 4. November 1989 auf dem Alexanderplatz erklärt er Leipzig zur Heldenstadt. Hein ist Chronist, aber auch Protagonist der deutsch-deutschen Geschichte.

Begrüßung
Dr. Sabine Kuder, Bundesstiftung Aufarbeitung

Filmpremiere
Mein Leben leicht überarbeitet - Christoph Hein
Eine Dokumentation von Lew Hohmann, produziert von Ventana-Film GmbH für den Rundfunk Berlin-Brandenburg, gefördert mit Mitteln der Bundesstiftung Aufarbeitung.

Im Gespräch

  • Christoph Hein, Schriftsteller
  • Hans-Eckardt Wenzel, Liedermacher

Moderation: Liane von Billerbeck, Deutschlandfunk Kultur

Ort der Veranstaltung

Bundesstiftung Aufarbeitung
Veranstaltungssaal
Kronenstraße 5
10117 Berlin

Kontakt

Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Kronenstraße 5
10117 Berlin
Tel.: 030-31 98 95-0
Fax.: 030-31 98 95-210
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