30 Jahre Grenzöffnung

Ausstellung

Termin

17.11.2019 - 31.01.2020 / 15:00 - 18:00 Uhr

Veranstalter

Landkreis Helmstedt - Kreismuseen

Kurzbeschreibung

Zur Eröffnung von drei Ausstellungen zum 30. Jahrestag der Grenzöffnung sowie zum 75. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges (2020) laden wir Sie, Ihre Familie
und Ihren Freundeskreis
am Sonntag, 17. November 2019
um 15.00 Uhr
herzlich ins Kreishaus 1 ein.
Begrüßung Gerhard Radeck Landrat
Einführungen
Dr. Rainer Bendick Bildungsreferent Volksbund
Marita Sterly M.A. Museumsleiterin
Christian Ulrich Leiter Regiestelle Kultur
Musik
Helmstedter Chor- und Singschule unter Leitung von
Stefan PD Runge


(1)
Ausstellung des Volksbundes Deutsche
Kriegsgräberfürsorge im Foyer des Zonengrenz-Museums Helmstedt
17.11.2019 – 31.1.2020
Die reich bebilderte Ausstellung thematisiert den Alltag der Bevölkerung an der "Heimatfront", das Kriegsende, aber auch die nationalsozialistische Gewaltherrschaft und die Vorbereitung auf den Krieg im heutigen Niedersachsen.
Kapitel wie „Jugend dient dem Führer“ oder „Die
‚Gleichschaltung' eines Volkes im Führerstaat“ verdeutlichen die Mechanismen, die zur Katastro- phe des totalen Krieges und der Shoa führten. Andere Kapitel zeigen die alltägliche Realität des totalen Kriegs: Kriegswirtschaft und Zwangsarbeit oder den Bombenkrieg.
Darüber hinaus beleuchtet die Ausstellung die Entwicklung der Nachkriegsgesellschaft: die mate- rielle Not, die Aufnahme von Flüchtlingen und die Auseinandersetzung mit der nationalsozialisti-
schen Gewaltherrschaft.


(2)
Nachkriegszeit
im Landkreis Helmstedt“
Die neue Abteilung der Dauerausstellung im
Keller des Zonengrenz-Museums Helmstedt ab 17.11.2019

Der Zweite Weltkrieg war vorüber, aber es
herrschte kein Frieden. Die ersten Nachkriegs- jahre stellten den Landkreis Helmstedt und seine Menschen vor besonders schwierige Aufgaben. Die Einwohnerzahl stieg durch Evakuierte, Flüchtlinge und Vertriebene um Zehntausende. Hunderttausende Durchreisende benötigten Unterkunft und Verpflegung. Es fehlte nicht nur an Wohnraum, Nahrungsmitteln und Kleidung. Dennoch entstanden nach und nach eine arbeitsfähige Verwaltung, ein demokratisch gewählter Kreistag, neue Wohnungen und Arbeitsplätze. Bald wurden auch wieder kulturel- le Veranstaltungen angeboten.
Die Ausstellung präsentiert Texte, Fotografien und Originalobjekte aus dem Nachkriegsalltag im Landkreis Helmstedt zwischen Verzweiflung und Hoffnung, Niedergang und Aufbruch, Lebensmit-
telmarken und Schwarzmarkt.

(3)
„Deutsch-deutsche Kunst aus
der Zeit der Grenzöffnung/Wiedervereinigung"
Werke aus dem Kunstbestand
des Landkreises Helmstedt im Kreishaus 1
17.11. 2019 – 31.1.2020
Noch war die Aufregung um die Öffnung der innerdeutschen Grenze überall zu spüren, als der Landkreis Helmstedt Verbindung zur Kunsthoch- schule Burg Giebichenstein Halle aufnahm. Um seine Sammlung zu erweitern, die Gegenwarts- kunst zu fördern und vor allem, um ein Zeichen der deutschen Zusammengehörigkeit zu setzen, erwarb der Landkreis Helmstedt Werke von 14 jungen Kunstschaffenden aus der DDR. Die Aus- stellung präsentiert anlässlich des 30. Jahresta- ges der Grenzöffnung diese 1984 bis 1990 ent- standenen Gemälde und Grafiken, die sich unter anderem auch mit der Thematik der Grenzöff- nung auseinandersetzen.
Ferner werden Arbeiten von Kunststipendiaten und –Stipendiatinnen des Landkreises Helmstedt sowie aus dem Bestand des Zonengrenz- Museums Helmstedt gezeigt, die sich dem Thema Grenze, Grenzland und Grenzöffnung
widmen.

Ort der Veranstaltung

Zonengrenz-Museum Helmstedt
Landkreis Helmstedt
Südertor 6
38350 Helmstedt

Kontakt

Zonengrenz-Museum Helmstedt
Südertor 6
38350 Helmstedt
Tel.: 05351/121-1133
Fax.: 05351/121-1627
veronika.querner@landkreis-helmstedt.de
www.helmstedt.de