Veranstaltungen

Eine Überblick über alle Veranstaltungen, die im Gedenkjahr 2014 bundesweit stattfanden, finden Sie in unserem Veranstaltungsschwerpunkt .

© Bundesstiftung Aufarbeitung Den Auftakt zum Gedenkjahr bildete die Präsentation der Ausstellung "Diktatur und Demokratie im Zeitalter der Extreme" im Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestags. Die Präsentation ist in der Veranstaltungsnachlese dokumentiert. Die Ausstellung mit 26 Plakaten, die Streiflichter auf die Geschichte Europas im 20. Jahrhundert werfen, wird in mehr als 3.000 Exemplaren bundes- und weltweit zu sehen sein. Ausführliche Informationen rund um die Ausstellung finden Sie hier .

Auch die 7. Geschichtsmesse 2014 stand im Zeichen des Europäischen Jahrs der Zeitgeschichte und blickte bis 1914 zurück. Unter dem Titel "Diktatur und Demokratie im Zeitalter der Extreme" informierte das dreitägige Forum über Projekte, Ausstellungen, Materialien, Dokumentarfilme, Publikationen und Veranstaltungsvorhaben, die sich mit den Ursachen und der Geschichte von Demokratie und Diktatur in Deutschland und Europa beschäftigen. Eine umfangreiche Nachlese finden Sie hier .

Veranstaltungsreihe "Erinnerungsort DDR. Alltag | Herrschaft | Gesellschaft"
In einer gemeinsamen Veranstaltungsreihe des Berliner LStU, der Deutschen Gesellschaft e.V. und der Bundesstiftung Aufarbeitung wurde auf das Leben in der DDR zurückgeblickt. Am Beispiel verschiedener Politik- und Gesellschaftsfelder beleuchteten Wissenschaftler, Experten und Zeitzeugen das Zusammenspiel von Alltag, Herrschaft und Gesellschaft. Gefragt wurde u. a., welche Spuren die SED-Diktatur im Alltag der Bürger hinterlassen hat, inwieweit Herrschaft und Alltagsleben miteinander verbunden waren und welchen Platz die DDR heute in der deutschen Erinnerungskultur einnimmt.

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe

Freiheitsexpress
Der "Freiheitsexpress" war ein internationales Kunst- und Bildungsprojekt des Europäischen Netzwerks Erinnerung und Solidarität (ENRS ), das symbolisch Entwicklungen rekonstruieren sollte, die seit 1989 die Länder Ostmitteleuropas in die Freiheit geführt haben. Junge Teilnehmer aus Ungarn, Österreich, der Slowakei, Tschechien, Deutschland, Rumänien und Polen, die um 1989 geboren sind, unternahmen eine ungewöhnliche Reise durch 7 Länder Europas und begaben sich auf Spurensuche in der jüngeren Geschichte der ehemaligen Ostblockstaaten. Während dieser Reise nahmen sie das, was die Erinnerungen in den verschiedenen Ländern mit der friedlichen Revolution verbindet und auch trennt, in den Blick. Das Projekt sollte auch dazu beitragen, das Gefühl von Gemeinschaft, Solidarität und Hoffnung wachzurufen, das für den Herbst 1989 charakteristisch war. Zugleich sollten verschiedene Interpretationen jenes Umbruchs einschließlich der Länderperspektiven beleuchtet werden. Im September 2014 machte der Freiheitsexpress Station in Berlin, wo die Teilnehmer/innen von der Bundesstiftung Aufarbeitung betreut wurden.

Konferenz "Umbrüche und Revolutionen in Mittel- und Osteuropa 1989"
Gemeinsame Veranstaltung der Deutschen Gesellschaft e.V., dem Berliner LStU und der Bundesstiftung Aufarbeitung.

Vom 18. bis 19. September 2014 fand in der Thüringer Landesvertretung (Mohrenstraße 64, 10117 Berlin) eine zweitägige Konferenz zum Thema "Umbrüche und Revolutionen in Mittel- und Ostmitteleuropa 1989" statt. Die Konferenz bot Wissenschaftlern, Journalisten, interessierten Bürgern sowie Zeitzeugen aus Deutschland, Ungarn, der Tschechischen Republik und Polen die Möglichkeit zum Meinungsaustausch und zur Kenntnisnahme aktueller zeithistorischer Forschungen auf dem Gebiet.
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Wettbewerb »geschichts-codes« 2014

Thema des Wettbewerbes 2014 war:
»geschichts-codes 2014: Falling Walls – Freiheit als europäische Herausforderung«

Studierende in Europa waren herzlich eingeladen, sich am Wettbewerb »geschichts-codes 2014: Falling Walls. Freiheit als europäische Herausforderung« zu beteiligen. Was bedeutete Freiheit heute für sie, 25 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs?
Nähere Informationen zum Wettbewerb