Veranstaltungsnachlese 2005

Tag der offenen Tür: Ende der Dienstzeit in der Normannenstraße. Die Besetzung der Stasi-Zentrale - ein Mythos?

Sonstige

Schwerpunkt: "60. Jahrestag des Volksaufstands vom 17. Juni 1953"

Termin

15.01.2005 / 10:00 - 19:00 Uhr

Veranstalter

Die Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik
Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Bundeszentrale für politische Bildung
Berliner Landesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen

Kurzbeschreibung

Am 15. Januar 1990 besetzten Bürgerrechtler den Dienstsitz des einstigen

Ministeriums für Staatssicherheit in Berlin-Lichtenberg, das die Regierung Modrow als "Amt für Nationale Sicherheit"

weiterführen wollte. Damit war die Macht des in der DDR allgegenwärtigen Geheimdienstes gebrochen. Der 15. Januar

ebnete zugleich den Zugang zu dessen Akten, der für die Aufarbeitung der DDR-Geschichte von großer Bedeutung ist. 15

Jahre nach der "Erstürmung der Normannenstraße" lädt die Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen zu einem "Tag

der offenen Tür" im einstigen Ministerium ein. Besucht werden kann die ständige Ausstellung in Haus 1, das Archiv

der BStU. Darüber hinaus finden Veranstaltungen, ein Konzert mit Wolf Biermann sowie ein "Infomarkt" von

Bürgerkomitees statt. Weitere Informationen unter www.bstu.de.

Ort der Veranstaltung

Ruschestr. 103
10365 Berlin

Kontakt

Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Otto-Braun-Str. 70-72
10178 Berlin
Tel.: 030-23247200
Fax.: 030-23247210
buero@stiftung-aufarbeitung.de
www.stiftung-aufarbeitung.de