Veranstaltungsnachlese 2011

Blicke durch den Stacheldraht… Die deutsch-deutsche Wahrnehmung nach dem Mauerbau

Podiumsdiskussion

Termin

30.11.2011 / 19:00 Uhr

Veranstalter

Berliner Landesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen
Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
WELT-Gruppe

Kurzbeschreibung

Die Welt hielt wegen Berlin 1961 noch einmal den Atem an. Danach verlor die Stadt international an Aufmerksamkeit und Interesse. Die Menschen im Osten waren ohne Ausweg und mussten sich mit dem Leben in der SED-Diktatur arrangieren. Ein großer Teil der West-Berliner versank zeitweilig in tiefer Depression. Danach lebte die Halbstadt wie auf einer Insel mitten in der DDR. So prägte die Mauer 28 Jahre den Alltag der Berliner.
Der Osten setzte auf Abgrenzung, der Westen auf menschliche Erleichterungen. Doch trotz vieler Bemühungen wuchs die Distanz zwischen den Deutschen, bis sie sich in der Nacht des 9. November 1989 glücklich in den Armen lagen. Wie verarbeiteten die Menschen den Mauerbau und die weitere Entwicklung? Was bedeutete die Abschottung für die gegenseitige Wahrnehmung? Inwieweit lebten die Deutschen sich auseinander? Wieso wollten so viele gleichwohl die Einheit?

Ort der Veranstaltung

European School of Management and Technology, Audimax
(früheres Staatsratsgebäude, großer Saal)
Schlossplatz 1
10178 Berlin

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