Veranstaltungsnachlese 2012

Veranstaltungsreihe: "Leben in der DDR zwischen Anpassung, Arrangement und Verweigerung"

Öffentlicher Vortrag

Termin

15.03.2012 / 18:00 Uhr

Veranstalter

Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Kurzbeschreibung

Auftaktveranstaltung: Die "volkseigene Erfahrung"?

Die Anpassung an die und das sich-arrangieren mit der SED-Diktatur steht im Fokus der Diskussionsreihe „Leben in der DDR zwischen Anpassung, Arrangement und Verweigerung“, die die Bundesstiftung Aufarbeitung mit dieser Veranstaltung eröffnet wurde.

Jenseits der Präsenz sowjetischer Panzer, dem Wirken der Staatssicherheit im Besonderen und der Omnipräsenz des SED-Sicherheitsapparates im Allgemeinen sowie der abgeriegelten Grenzen nach dem Mauerbau stellt sich die Frage nach integrativ wirkenden Kräften und „Bindungsangeboten“ an die Bevölkerung und deren Bereitschaft, solche Angebote als „Stillhalteprämie“ anzunehmen und sich in den ihnen zugewiesenen Grenzen einzurichten. Wie funktionierte das Zusammenspiel von „Zuckerbrot und Peitsche“? Wie sollte zugleich offenen Protesten entgegengewirkt werden?

Im Mittelpunkt der ersten Veranstaltung stand ein Interviewprojekt, das Alexander von Plato gemeinsam mit Lutz Niethammer und Dorothee Wierling 1987 in der DDR durchführte. Im Rahmen der Veranstaltung wurde über seine damaligen Erfahrungen und seine heutige Bewertung referiert und diese in einem anschließenden Gespräch mit Aleida Assmann diskutiert.

Ort der Veranstaltung

Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Kronenstraße 5
10117 Berlin

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