Veranstaltungsnachlese 2015

Neoliberales Europa? Politische Steuerungsmöglichkeiten seit 1989/90

Podiumsdiskussion

Termin

12.11.2015 / 18:30 Uhr

Veranstalter

Institut für Zeitgeschichte München-Berlin
Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Kurzbeschreibung

Die Geschichte Europas seit dem Epochenwechsel 1989/90 wird zunehmend zum Gegenstand geschichtswissenschaftlicher Forschung. Diese kreist unter anderem um die Frage, inwieweit sich in Europa „neoliberale“ Konzepte durchsetzten, die erhebliche wirtschafts- und gesellschaftspolitische Veränderungen bewirkten und die in Ostmitteleuropa im Zuge der Systemtransformation zu ökonomischen Schocktherapien führten. Inwieweit lässt sich die jüngste Zeitgeschichte Ost- und Westeuropas als neoliberal bezeichnen, inwiefern und mit welchen Folgen für die Bürger präg(t)en radikal marktorientierte Konzepte die Wirtschafts-, Sozial- und Bildungspolitik? Wie war und ist es um die Planungs- und Steuerungsmöglichkeiten der Politik bestellt? Diese Fragen standen im Mittelpunkt einer Podiumsdiskussion, die im Rahmen einer vom Institut für Zeitgeschichte und von der Bundesstiftung Aufarbeitung organisierten Tagung „Politische Planung in Deutschland seit den 1960er Jahren“ stattfand.

Es diskutierten:
Prof. Dr. Edgar Grande (Ludwig-Maximilians-Universität München)
Prof. Dr. André Steiner (Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam)
Prof. Dr. Andreas Wirsching (Institut für Zeitgeschichte München-Berlin)
Prof. Oskar Kowalewski (Polnische Akademie der Wissenschaften)

Moderation:
Prof. Dr. Thomas Raithel (Institut für Zeitgeschichte München-Berlin)

Ort der Veranstaltung

Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Veranstaltungssaal
Kronenstraße 5
10117 Berlin

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