Veranstaltungsnachlese 2015

„Drushba?! Die deutsch-sowjetische Freundschaft“

Podiumsdiskussion

Termin

10.11.2015 / 18:00 Uhr

Veranstalter

Berliner Landesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen
Deutsche Gesellschaft e.V.
Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Kurzbeschreibung

Die Beziehungen zwischen der UdSSR und dem SED-Staat waren bestimmt von der Ausgangslage des 1945 etablierten Besatzungsregimes und der Gründung der DDR nach sowjetischem Vorbild. Die SED proklamierte die deutsch-sowjetische Freundschaft als »Herzenssache aller Deutschen« und zeichnete ein stark idealisiertes Bild des »Großen Bruders«: »Von der Sowjetunion lernen, heißt siegen lernen« lautete das allgegenwärtige Motto. Den meisten Menschen in der DDR erschien der sozialistische Bruderbund mit der Sowjetunion jedoch als Zwangsgemeinschaft. Als 1985 Michail Gorbatschow an die Macht kam, verkehrte sich diese Situation ins Gegenteil. Glasnost und Perestroika weckten großes Interesse in der Bevölkerung, während die SED-Führung versuchte, sich vom Reformeifer des einstigen großen Vorbilds zu lösen.

Die siebente Veranstaltung der Reihe »Erinnerungsort DDR« im Jahr 2015 widmete sich den vielschichtigen und teilweise widersprüchlichen Beziehungen zwischen der DDR und der UdSSR. Welche Entwicklung nahmen sie im Laufe ihrer Geschichte? Welche offiziellen und inoffiziellen Möglichkeiten der Begegnung zwischen den Menschen gab es? Wie erlebten die DDR-Bürger im Alltag die »fremden Freunde«, die vornehmlich als Soldaten im Land stationiert waren?

Begrüßung:
Martin Gutzeit (Berliner Landesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen)

Impuls:
Dr. Stefan Wolle (Wissenschaftlicher Leiter des DDR Museums Berlin)

Podium:
Dr. Jan C. Behrends (Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam e. V.)
Dr. h. c. Friedrich Dieckmann (Schriftsteller)
Thomas Krüger (Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung)
Dr. Stefan Wolle

Moderation:
Dr. Volker Weichsel (Zeitschrift Osteuropa)

Ort der Veranstaltung

Bundesstiftung Aufarbeitung
Veranstaltungssaal
Kronenstraße 5
10117 Berlin

Kontakt

Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Kronenstraße 5
10117 Berlin
Tel.: +49 (030) 31 98 95-0
Fax.: +49 (030) 31 98 95-210
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www.bundesstiftung-aufarbeitung.de

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