Veranstaltungsnachlese 2015

Antisemitismus in der DDR und die Folgen

Konferenz

Termin

26.11.2015 - 27.11.2015 / 14:30 Uhr

Veranstalter

Deutsche Gesellschaft e.V.
Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V.
Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Kurzbeschreibung

Antisemitismus gab es offiziell in der DDR nicht. Vielmehr sah sich die DDR als „antifaschistischer“ Staat, Judenfeindschaft und Ex-Nazis gab es demnach nur im Westen. Dennoch war Antisemitismus im Arbeiter-und Bauernstaat ein sichtbares Phänomen: Antizionismus und offene israelfeindliche Politik und Propaganda der Staatsführung, Verdrängung der Schuld am Holocaust, Abwertung jüdischer Opfer in der öffentlichen Erinnerung, aber auch ganz alltägliche Judenfeindschaft „von unten“, z.B. durch die vielfache Schändung jüdischer Friedhöfe.

Aus Anlass des 50. Jahrestages der Aufnahme von diplomatischen Beziehungen zwischen Israel und der Bundesrepublik Deutschland haben Experten die verschiedenen Ausprägungen des Antisemitismus in der DDR und die Folgewirkungen in Ostdeutschland bis heute in Vorträgen und Podiumsgesprächen kritisch diskutiert.

Innerhalb der zweitägigen Tagung wurden fünf verschiedene Themen durch Referate mit anschließenden Podiumsdiskussionen behandelt. Das Projekt wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Ort der Veranstaltung

Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Veranstaltungssaal
Kronenstraße 5
10117 Berlin

Kontakt

Bundesstiftung Aufarbeitung
Kronenstraße 5
10117 Berlin
Tel.: 030-31 98 95-0
Fax.: 030-31 98 95-210
buero@bundesstiftung-aufarbeitung.de
www.bundesstiftung-aufarbeitung.de

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