Veranstaltungsnachlese 2016

Gedenken, Erinnern, Bilden. Die Bedeutung zivilgesellschaftlicher Initiativen, von Gedenkstätten und Bildungseinrichtungen für die Aufarbeitung von Unrechtsgeschichte

Podiumsdiskussion

Termin

12.01.2016 / 19:00 Uhr

Veranstalter

Deutsches Institut für Menschenrechte
Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“
Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Kurzbeschreibung

Gedenken, Erinnern und Bilden tragen dazu bei, den Opfern massenhaften systematischen Unrechts Genugtuung zu verschaffen. Diese Formen der Auseinandersetzung mit gewaltbelasteter Vergangenheit dienen zugleich der Demokratisierung, indem sie die humane Orientierung einer Gesellschaft stärken und einer Wiederholung des Geschehenen vorbeugen.

Der Opfer zu gedenken bedeutet, Räume für die Trauer um die Getöteten und für Empathie mit den Überlebenden von systematischem Unrecht zu öffnen. Erinnern heißt, sich mit Unrechtsgeschichte kritisch auseinanderzusetzen und diese Geschichte dem Vergessen oder Verdrängen abzuringen. Bilden heißt, Wissen und Erfahrungen weiterzugeben und immer wieder neu zu reflektieren.

Ort der Veranstaltung

Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft"
Lindenstr. 20-25
10969 Berlin