Veranstaltungsnachlese 2017

Vielfalt fördern! Heterogene Gruppen und interkulturelle Themen als Chance in Gedenkstätten

Seminar/Workshop

Termin

23.11.2017 - 24.11.2017

Veranstalter

Gedenkstätte Andreasstraße
Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Dikatur

Kurzbeschreibung

Der erste Workshop für Gedenkstätten fand vom 23.-24.11.2017 unter dem Titel „Vielfalt fördern! Heterogene Gruppen und interkulturelle Themen als Chance in Gedenkstätten“ statt. Er wurde gemeinsam mit der Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße organisiert.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus NS- und SED-Gedenkstätten diskutierten in der Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße über die Herausforderungen von Besucherinnen und Besuchern mit unterschiedlichen Erfahrungen und Hintergründen: Wie können Gedenkstätten inklusives Lernen fördern und Willkommensklassen, Geflüchtete und Jugendliche mit Migrationshintergrund ansprechen? Wie können Ausstellungen, Führungen und Seminare ohne Sprachbarrieren gestaltet werden? Mit welchen Projekten und Themen können die Jugendlichen aus anderen Herkunftsländern für die deutsche Teilungsgeschichte interessiert werden? Welche Seminarangebote sind im Sinne des Lebensweltbezugs und der Gegenwartsorientierung besonders geeignet?

Der Workshop ist eine seit 2017 jährlich stattfindende Veranstaltung, die jeweils an einem historischen Ort stattfindet und sich an haupt- und freiberufliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen Arbeitsbereichen aus Gedenkstätten zur NS- und SED-Diktatur und von Projekten zur Erinnerungskultur richtet. Die Veranstaltung verfolgt das Anliegen, den Erfahrungs- und Ideenaustausch zwischen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu vertiefen. Schwerpunkt sind die Projektpräsentationen der Teilnehmenden. Begleitend lernen sie im Rahmen von Führungen den historischen Ort kennen. Jeweils am zweiten Tag wird eine Weiterbildung angeboten.

Ort der Veranstaltung

Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße
Andreasstraße 37a
99084 Erfurt

Kontakt

Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Dikatur
Kronenstraße 5
10117 Berlin
Tel.: 030-31 98 95-0
Fax.: 030-31 98 95-210
buero@bundesstiftung-aufarbeitung.de
www.bundesstiftung-aufarbeitung.de

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