Weiterbildungen 2019

Die Weiterbildungen der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur richten sich an Mitarbeiter/-innen von Aufarbeitungseinrichtungen und die Mittler der politischen Bildungsarbeit. Die Veranstaltungen sind darauf zugeschnitten, die eigene Arbeit durch neue Impulse zu unterstützen und vertiefendes Fachwissen zu vermitteln.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, wir bitten daher um rechtzeitige verbindliche Anmeldung. Der Teilnehmerbeitrag beträgt 25 Euro, Tagungsgetränke sind inbegriffen. Bitte überweisen Sie Ihren Beitrag vorab, Sie erhalten alle notwendigen Angaben nach Anmeldung an buero(at)bundesstiftung-aufarbeitung.de

Alle Weiterbildungen finden, sofern nicht anders angegeben, in den Räumen der Bundesstiftung Aufarbeitung, Kronenstraße 5, 10117 Berlin statt.

Datum/UhrzeitWeiterbildungsinhalt
22. März
11-16:30 Uhr
Zeithistorische Ausstellungen in Plakatform – Ein Blick hinter die Kulissen

Seit 2009 hat die Bundesstiftung Aufarbeitung zwölf zeithistorische Ausstellungen als Poster-Set herausgegeben, die in einer Gesamtauflage von mehr als 20.000 Exemplaren bundesweit sowie in bis zu 20 Sprachfassungen weltweit von Kultur- und Bildungseinrichtungen gezeigt worden sind. In der Weiterbildung geben der Kurator sowie der Grafiker der Ausstellung einen Einblick in alle Aspekte der Konzeption, Realisierung sowie des Vertriebs einer solchen Ausstellung. Die Weiterbildung richtet sich an Historiker/innen sowie Mittler/innen der historischen Bildung, die mittel- oder langfristig ein eigenes Ausstellungsprojekt realisieren möchten.

Referenten: Der Historiker Dr. Ulrich Mählert leitet den Arbeitsbereich Wissenschaft der Bundesstiftung Aufarbeitung. Gemeinsam mit dem Historiker und Grafiker Dr. Thomas Klemm realisiert er die zeithistorischen Plakat-Ausstellungen der Stiftung.
10. April
10-17:00 Uhr
Erfolgreiche Presse- und Öffentlichkeitsarbeit 1

Wie können nüchterne Themen so kommuniziert werden, dass die Medien berichten? Wie werden kommunikative Ideen entwickelt und erfolgreich umgesetzt? Diese Fragen sollen anhand eigener Praxisbeispiele der Teilnehmer/-innen diskutiert werden. In einem kreativen Workshop werden Ideen beleuchtet und Umsetzungsmöglichkeiten auf ihre Machbarkeit hin abgeklopft. Das Ziel sind dabei Lösungsansätze, die in der konkreten Arbeit unmittelbar genutzt werden können.

Referent: Mathias Claus, Diplom-Kommunikationswirt und Journalist, arbeitet seit mehr als 30 Jahren als Kommunikator, Krisenmanager und Berater – in internationalen Konzernen wie der Schering AG und Bayer Pharma sowie seit 2015 im eigenen Unternehmen.
11./12. Juni
ganztägig|Hamburg
Archiv-Weiterbildung: Rechtsfragen und Digitalisierung
Gemeinsam mit dem Hamburger Institut für Sozialforschung (HIS)


Beim Besuch des Archivs des Hamburger Instituts für Sozialforschung (HIS) stehen neben den Arbeitsschwerpunkten des Instituts vor allem rechtliche und technische Fragen im Mittelpunkt. Letztere werden in dem Workshop anhand der Erfahrungen bei der Digitalisierung eines Plakatbestandes diskutiert. Der Teilnehmerbeitrag entfällt, Reise- und Übernachtungskosten tragen die Teilnehmer/-innen.

Referenten: Der Politologe Reinhart Schwarz ist langjähriger Leiter des HIS-Archivs. Dr. Matthias Buchholz leitet das Archiv der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.
11. September
10 bis 17 Uhr
Erfolgreiche Presse- und Öffentlichkeitsarbeit 2

Welche Zielgruppen sollen mit welchen Kommunikationszielen angesprochen werden? Welche Strategien und Instrumente führen zum Erfolg, welche Kosten entstehen? Der zweite Seminarteil zur Presse- und Öffentlichkeitsarbeit baut auf den ersten Termin am 10. April auf, beide Seminarteile können aber auch einzeln besucht werden.

Referent: Mathias Claus, Diplom-Kommunikationswirt und Journalist, arbeitet seit mehr als 30 Jahren als Kommunikator, Krisenmanager und Berater – in internationalen Konzernen wie der Schering AG und Bayer Pharma sowie seit 2015 im eigenen Unternehmen.
27. November
10 bis 16 Uhr
Praxisseminar „Zeitzeugen-Interviews: Fragen Üben“

Über den Erfolg eines Interviews entscheidet nicht zuletzt, welche Fragen in welcher Form gestellt werden. Dies bedarf nicht nur inhaltlicher Kenntnisse, sondern auch methodischer Vorgehensweisen, die es zu beachten gilt. Nach einer kurzen thematischen Einführung zum Thema „Fragenkatalog für Zeitzeugen-Interviews“ steht im Zentrum des eintägigen Seminars die Möglichkeit, in verschiedenen praktischen Übungen Fragen so zu erarbeiten und zu stellen, dass sie dem Gegenüber einen möglichst weiten Raum der Erinnerung öffnen. Die Teilnehmer haben die Gelegenheit, individuelle Fragen oder eigene Beispiele zu erörtern.

Referentin: Die Filmemacherin Alexandra Pohlmeier arbeitet seit 1986 selbstständig als Autorin, Regisseurin und Produzentin für ihre eigenen Filme, aber auch im Auftrag für Gedenkstätten und andere Einrichtungen. Ihr Arbeitsschwerpunkt ist das lebensgeschichtliche Interview.