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Witt, Günter

* 19.12.1925
Kulturwissenschaftler, stellv. Minister für Kultur

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Stralsund; Vater Arbeiter; 1932 – 42 Volks- u. Mittelschule; 1942/43 Reichsfinanzschule u. RAD; 1943 – 45 Wehrmacht, Uffz.; brit. Kriegsgefangenschaft.
1945 – 50 Lehrer in Stralsund; 1945/46 SPD/ SED; 1950 – 60 hauptamtl. Mitarb. von FDJ bzw. SED in Schwerin u. Potsdam; 1953 – 55 Studium an der PHS, Dipl.-Ges.-Wiss.; 1959 Verdienstmedaille der DDR; 1960 – 65 stellv. Minister für Kultur u. 1964/65 Ltr. der HV Film; 1965 Prom. zum Dr. phil. mit einer Diss. über den Zusammenhang von Kunst u. Sport (KMU Leipzig); 1963 – 72 Mitgl. der Stadtverordnetenvers. von Berlin; 1965 fristlos aus dem Min. entlassen nach heftiger Kritik auf dem 11. Plenum des ZK der SED; 1966 – 74 Dir. der Berlin-Information; 1974 – 90 Hochschullehrer für Sportästhetik an der DHfK Leipzig; 1980 Habil. mit einer Arbeit über die Ästhetik des Sports (KMU); 1982 – 90 Prof. für Kulturtheorie u. Ästhetik an der DHfK; seit 1977 NOK-Mitgl., Kunstwart; 1981 – 90 Mitgl. des Präs. des NOK; 1985 VVO; 1990 Ruhestand.

Publ.: Hart wie Stahl – so war ihr Kampf! Potsdam 1960; Heiße Herzen, junger Mut. Berlin 1967; Sport in der Kunst. Leipzig 1969; Ästhetik des Sports. Berlin 1982; Anthol. »Sport u. Poesie«. 3 Bde. Berlin 1987 – 89; Sportler feiern, Sportlerfeiern. Berlin 1988; Armer Mensch, an dem Kopf alles ist. Weimar 2003; Skisport in der bildenden Kunst. Leipzig 2005.
VoK; HME

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