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Goschütz, Richard

* 12.10.1912, † 4.2.1992
Minister für Kohle und Energie

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Königshütte (Krs. Beuthen, Schles. / Chorzów, Polen); Vater Maschinenschlosser; Volksschule u. Gymnasium; Lehre u. Arbeit als Schlosser auf der Bismarkhütte; Studium an der Techn. Lehranstalt in Königshütte u. der Staatl. Ing.-Schule; später Ingenieur in Görlitz; 1945 Volkssturm; 1945 – 48 sowj. Kriegsgef. in Taliza, Dolmetscher u. Ing., März – Dez. 1948 Antifaschule 2041.
1948 Rückkehr nach Dtl.; 1949 SED; 1949 / 50 techn. Dir. des VEB Lowa Görlitz; 1950 – 52 stellv. Ministerpräs. und Minister für Industrie, Arbeit u. Aufbau bzw. Wirtschaft der Landesreg. Sachsen; 1950 – 54 Abg. der Volkskammer; 1952 – 56 Staatssekr. im Min. für Schwermaschinenbau, 1. Stellv. des Ministers für Schwermaschinenbau; 1955 – 58 Minister für Kohle u. Energie; 1958 / 59 Ltr. des Sektors Kohle in der SPK; 1959 – 62 Betriebsdir. des VEB Waggonbau Niesky; ab 1962 leitender Mitarb. im Sekretariat des RGW in Moskau (Ltr. der Gruppe für zusammengefaßte Bilanzen); 1969 – 1976 Abt.-Ltr. im Informations- u. Bildungszentrum der DDR bzw. Ltr. der Kaderabt. im Min. für Wiss. u. Technik; danach Rentner; gest. in Berlin-Lichtenberg.

AnH

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