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Grandy, Theo

* 7.10.1919, † 31.10.1987
Chefredakteur der »Berliner Zeitung«

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Elchingen (Krs. Aalen, Württ.); Vater selbst. Stellmachermstr.; 1925 – 31 Volksschule, 1931 – 33 Gymnasium in Rottenburg a. Neckar, ohne Abschluß; 1932/33 kath. Jugendverb. Neues Dtl.; 1934 – 37 Ausbildung zum Elektroinstallateur, anschl. in Bopfingen tätig; 1938 RAD; 1938 – 41 Wehrmacht, Funker im Luftnachrichtenreg., dann Kampffliegerschule u. Einsatz als Kampfflieger, Uffz.; 1941 – 45 sowj. Kriegsgefangenschaft, 1942/43 2. Antifa-Schule in Oranki unter  Rudolf Lindau; 1943 NKFD; 1944 Presse- u. Rundfunkarbeit für das NKFD in Moskau.
Dez. 1945 Rückkehr nach Dtl.; anschl. Red. der »Dt. Volksztg.« (Berlin); 1946 SED; 1946 – 50 Red. u. Ltr. der Abt. Wirtschaft u. Jugend, ab 1947 der Abt. Innenpol. von »Neues Dtl.«; 1950 – 52 stellv. bzw. Chefred. der »Landes-Ztg.« (Schwerin); 1951 – 54 Fernstudium an der PHS; 1952 Chefred. der »Ostsee-Ztg.«; Mitgl. der SED-LL Mecklenb.; 1953 jeweils kurzz. Chefred. im MdI, bei der DEFA Berlin u. der »BZ am Abend«; 1953 – 55 stellv. Chefred. »Tägliche Rundschau«; 1955 – 57 Intendant des Berliner Rundfunks; 1955 VVO; 1956 Mitgl. des Kolleg. des Staatl. Rundfunkkomitees; 1957 – 61 Chefred. der »Berliner Ztg.« (Nachf. von  Erich Henschke), am 16.12.1961 wegen angebl. »unmoral.« Verhaltens abberufen; 1958 Mitgl. der SED-BL Berlin; später Red. der Ztschr. »humanitas«.

ElR

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