Biographische Datenbanken

Graßhoff, Helmut

* 7.11.1925, † 18.7.1983
Slawist

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Hamersleben (Krs. Oschersleben); Vater Kfm.; OS; 1943 RAD, 1943 – 45 Wehrmacht, Uffz.; 1945 – 47 Kriegsgefangenschaft.
1948 Abitur; SED; Ausbildung zum Landwirt u. Bankkfm.; Tätigkeit im landw. Genossenschaftswesen; 1950 Studium der Wirtschaftswiss., 1951 – 54 der Slawistik an der HU Berlin; 1954 – 56 wiss. Assistent u. Lehrbeauftr. für russ. Lit. am Slaw. Inst. der HU Berlin; 1956 – 59 wiss. Aspirant am Inst. für Slawistik der DAW, 1959 Prom. zum Dr. phil. an der HU Berlin; ab 1958 Sekr. des Nationalkomitees der Slawisten der DDR; 1958 – 68 stellv. Ltr. der Lit.-Wiss. Abt. des Inst. für Slawistik der DAW; 1965/66 wiss. Ref. der Kl. für Sprachen, Lit. u. Kunst der DAW; 1969 Habil. über »Russ. Lit. in Dtl. im Zeitalter der Aufklärung« an der HU Berlin (erschienen Berlin 1973); 1969 – 75 stellv. Ltr. des Bereichs Slawistik im ZI für Lit.-Geschichte der AdW; 1972 Prof.; 1975 Chefred. der »Ztschr. für Slawistik«; 1975 NP; gest. in Berlin.
Forschungs-, Lehr-, publ. u. wissenschaftsorg. Tätigkeit auf dem Gebiet der russ. Lit. unter Einbeziehung der Folklore, Kultur- u. Wissenschaftsgeschichte; Mithrsg. der »Studien zur Geschichte der russ. Lit. des 18. Jh.«
(1963 – 70) u. Hrsg. russ. Erzählungen, Satiren u. Reiseberichte.

BRB

© Die Urheberrechte am Lexikon und aller seiner Teile liegen beim Ch. Links Verlag. Die Weiterverwendung von Biographien oder Abschnitten daraus bedürfen der Zustimmung des Verlages.
Redaktionsschluss: Oktober 2009. Eine kontinuierliche Aktualisierung der Biographien kann von den Herausgebern nicht gewährleistet werden. Soweit bekannt, werden Sterbedaten in regelmäßigen Abständen nachgetragen. Änderungs- und Korrekturwünsche werden von den Herausgebern des Handbuches geprüft und ggfl. eingearbeitet.
Ch. Links Verlag, Schönhauser Allee 36, 10435 Berlin, Tel. 030- 44 02 32-0, mail@christoph-links-verlag.de

Zum Abkürzungsverzeichnis