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Graul, Walter

* 11.11.1913, † 1992
Generalsekretär des Verbands der Journalisten der DDR, Direktor des Fremdsprachendienstes INTERTEXT

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Berlin; Vater Arbeiter; Volksschule; 1928 SAJ, 1931 KJVD; 1928 – 1931 Laufbursche u. Lehrling im Rechtsanwaltsbüro Landau in Berlin; 1931 – 34 kaufm. Angest. bei der Verwertungsgesell. für Urheberrechte Gema bzw. Stagma in Berlin, 1935 – 39 bei der Rhein.-Westfäl. Versicherungsgesell. in Berlin, 1939 – 43 bei Benzolvertrieb Berlin; 1939 – 41 illeg. Arbeit in Berlin-Neukölln; 1943 – 45 Wehrmacht; 1945 – 49 sowj. Kriegsgef.
1949 Rückkehr nach Dtl.; SED; 1949 – 54 Red., Mitgl. des Red.-Kolleg. u. zeitw. Ltr. der Kaderabt. des »Neuen Deutschlands« sowie Sekr. der SED-BPO beim »Neuen Deutschland«; im Zusammenhang mit der Herrnstadt-Zaisser-Affäre Entbindung von allen Funktionen; 1954 – 56 Ltr. des VEB Übersetzungs- u. Ausschnittsdienstes »Globus«; 1956 – 60 Generalsekr. bzw. 1. Sekr. des Verbands der Journalisten der DDR; 1960 / 61 Studium an der PHS der SED, Dipl.-Gesellschaftswiss.; 1961 – 79 Dir. des Fremdsprachendienstes INTERTEXT; 1979 Ruhestand.

KiN

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