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Grodotzki, Hans

* 4.4.1936
Leistungssportler (Leichtathletik)

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Preußisch-Holland (Ostpr./Pasłęk, Polen); Mai 1945 Aussiedl. nach Menterode (Thür.); 1942 – 51 Grundschule; 1951 – 54 Lehre als Bergmann im VEB Kali-Werk Volkenroda; begann als Tischtennisspieler, ab 1952 Fußballspieler bei der BSG Aktivist Menterode; Wechsel zur Leichtathletik, 1955 beim SC Aktivist Brieske-Senftenberg, Rückkehr nach Menterode nach einem halben Jahr; 1956 KVP/NVA; 1956 – 58 beim ASK Vorwärts Erfurt (Trainer Erich Bock); 1956 DDR-Juniorenrekord 5.000 m (14:18,0); Herbst 1958 Wechsel zum ASK Vorwärts Berlin (Trainer Curt Eins); 1957 – 62 17 Länderkämpfe; 1960 Silber bei den Olymp. Spielen über 5.000 m u. 10.000 m; 1958 Sieger beim SATUS-Cross Genf, Bronze bei der SKDA-Spartakiade 10.000 m; 1959 DDR-Mstr. 5.000 m u. Sieger 3.000 m Kusociński-Memorial in Warschau; 1960 DDR-Mstr. im Waldlauf 7.500 m; 1960 u. 1961 2. Platz beim Silvesterlauf von São Paulo; 1959/60 dreimal DDR-Rekord 10.000 m (Bestleistung 1960 in Rom 28:37,0 min); 1960 VVO; 1962 Achillessehnenriß; 1964 Heirat mit der Turnerin Karin Jorcik; 1965 offz. Verabschiedung mit 800-m-Lauf in Menteroda; 1964 – 69 Studium an der PH Potsdam, Dipl.-Sportlehrer; 1969 – 81 Trainer bzw. Mitarb. beim ASK Vorwärts Potsdam; 1981 Abschied als Major; 1981 – 90 Zivilbeschäftigter.
1990 – 95 Angehöriger der Bundeswehr; 1991 Rudolf-Harbig-Gedächtnispreis; seit 1995 Angest. bei Germania Flugring; 2000 Mitgl. des WSV Oberhof, Ehrenmitgl. des FC Rot-Weiß Erfurt, 2002 Mitgl. des FC Schalke 04; lebt in Potsdam.

VoK

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