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Groschopp, Richard

* 19.2.1906, † 8.7.1996
Film- u. Fernsehregisseur

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Kölleda (Krs. Sömmerda); Vater Wirt, Mutter Köchin; Volksschule; Ausbildung zum Konditor; ab 1929 Schmalfilmamateur; Preise auf nat. u. internat. Filmwettbewerben; ab 1936 hauptberufl. Kameramann u. Regisseur bei einer Dresdener Werbefilmfirma; 1936 Kameramann bei Leni Riefenstahls »Olympia«-Film.
1946 Regisseur, Kameramann, Cutter bei der DEFA-Wochenschau »Der Augenzeuge« in Dresden; ca. 100 Kurzfilme; 1950 – 71 Regisseur im DEFA-Studio für Spielfilme Potsdam-Babelsberg; Debüt 1951 mit »Modell Bianka«; 1953 – 58 etwa 50 satir. Kurzspielfilme der von ihm mitbegr. Reihe »Das Stacheltier«; Spielfilme vor allem im Krimi- u. Komödiengenre, u. a. 1958 »Sie kannten sich alle«; 1959 Kunstpreis der DDR; 1959 »Ware für Katalonien«, 1960 »Die Liebe u. der Co-Pilot«, 1962 »Die Glatzkopfbande«, 1963 »Carl v. Ossietzky« (TV), 1967 »Chingachgook, die große Schlange«, der zweite DEFA-Indianerfilm; langjähriger Präs. des Nat. Zentrums für Amateurfilme der DDR; 1955 – 60 Chefred. der Ztschr. »Film für alle«; gest. in Kleinmachnow.

RaS; BRB

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