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Balzer, Karin

geb. Richert
* 5.6.1938
Leistungssportlerin (Leichtathletik)

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Magdeburg; POS; bis 1955 Ausbildung zur Chemie-Facharb.; 1953 – 72 aktiv in der Leichtathletik (80- bzw. 100-m-Hürdenlauf, Sprint), Mitgl. der BSG Einheit Magdeburg, ab 1956 des SC Chemie Halle, SC DHfK Leipzig, SC Frankfurt (Oder); SC Leipzig (Trainer u. späterer Ehemann Karl-Heinz Balzer); 1956 – 61 Chemiefacharb. in Halle; viermal Teiln. an Olymp. Spielen: 1960, 1964 Siegerin (erste olymp. Goldmedaille in der Leichtathletik für die DDR), 1968 5. u. 1972 3. Platz, viermal Teiln. an Europameisterschaften: 1962 2. Platz, 1966, 1969 u. 1971 Siegerin, 1964 – 71 siebenmal WR, 1967 – 71 fünfmal Siegerin bei den Hallen-EM, 1967 u. 1970 beim Europa-Cup; 1963 – 70 Fernstudium an der DHfK Leipzig, Leichtathletiktrainerin; zweimal VVO; Stern der Völkerfreundschaft; 1970 – 76 Sportstudium an einer HS, Dipl.-Sportlehrer; 1971 Sportlerin des Jahres; ab 1976 Sportlehrerin an der Pädagog. FS für Kindergärtnerinnen; 1987 – 90 Trainerin im Trainingszentrum Karl-Marx-Stadt.
1990 zur Sozialpädagogin qualifiziert; 1990 – 93 Doz. für Sozialpädagogik; ab 1997 Trainerin am Bundesstützpunkt Chemnitz des Dt. Leichtathletikverb.; trainiert mit ihrem Mann den Sohn u. Hürdensprinter Falk B.

KlG; OWR

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