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Grüning, Uwe

* 16.1.1942
Lyriker, Nachdichter

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Pabianice (b. Łodz, Polen); 1944 Übersiedl. in ein Dorf (b. Glauchau) (Sachsen); 1960 Abitur; bis 1966 Studium der Fertigungstechnik an der TH Ilmenau, anschl. dort Ass. u. Oberass., 1970 Prom.; 1975 – 82 Fachschullehrer in Jena; seit 1966 liter. Veröff. in Ztschr. u. Anthologien; seit 1982 freiberufl. Schriftsteller in Greiz; ab 1988 in Reichenbach (Vogtl.); zahlr. Übers. u. Nachdichtungen, u. a. Mandelstam, Rimbaud, Achmatowa, de Machaut, altfranz. Liebeslyrik; April – Okt. 1990 Mitgl. der letzten DDR-Volkskammer.
1990 – 2004 CDU-Abg. des Landtags in Sachsen; 1997 Andreas-Gryphius-Preis der Künstlergilde; 2005 Eichendorff-Literaturpreis; lebt seit 1993 in Neumark (Sachsen).

Publ.: Fahrtmorgen im Dezember. Gedichte. Berlin 1977; Auf der Wyborger Seite. Kurzroman. Berlin 1978; Hinter Gomorrha. Erzählungen. Berlin 1978; Spiegelungen. Gedichte. Berlin 1981; Laubgehölz im November. Gedichte. Berlin 1983; Moorrauch. Essays. Berlin 1986; Das Vierstromland hinter Eden. Roman. Berlin 1986; Landschafts- u. Kulturbilder um Jena. Text zum Bildband. Jena 1993; Grundlose Wanderschaft. Gedichte. Berlin u. Chemnitz 1996.
IKF

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