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Grzimek, Waldemar

* 5.12.1918, † 26.5.1984
Bildhauer

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Rastenburg (Ostpr./Kętrzyn, Polen), ab 1924 aufgew. in Berlin; 1937 Ausbildung zum Steinmetz; 1937 – 41 Studium an den Vereinigten Staatsschulen für freie u. angewandte Kunst in Berlin-Charlottenburg bei Wilhelm Gerstel, anschl. dessen Mstr.-Schüler; 1941 – 45 Kriegsdienst; 1942 für acht Mon. Studienaufenthalt in der Villa Massimo, Rompreis.
1946 – 48 Lehrtätigkeit am Inst. für künstler. Werkgestaltung Burg Giebichenstein in Halle; 1947 Mitgl. der Künstlervereinigung »Die Fähre«; 1948 – 51 Prof. an der HS für Bildende Künste Berlin-Charlottenburg, Verlust des Lehrstuhls wegen solidar. Haltung zu Nordkorea; Mitarb. im Künstlerkabarett »Badewanne«; 1951 Studienreise in die UdSSR, 1952 nach Italien; 1952 erste Personalausstellung in der Galerie Franz in Berlin (West); 1952 – 57 freischaff. in Berlin; 1952 – 55 Arbeit am Heine-Denkmal für Berlin; 1952 mit einer Bildhauerdelegation Reise in die UdSSR; 1957 – 61 Prof. an der Kunst-HS Berlin-Weißensee; 1959 NP; 1960 Ausstellung in der Nationalgalerie Berlin; 1961 Korr. Mitgl. der AdK; Übersiedl. nach Friedrichshafen (Bodensee); 1961 – 67 freischaff. in Berlin (West) u. Friedrichshafen; 1962 Ausstellung im Badischen Kunstverein in Karlsruhe, 1964 im Städt. Museum Göttingen, 1967 in der Galerie Springer in Berlin (West); ab 1967 Prof. an der TH Darmstadt; gest. in Berlin.
Werke: Heine-Denkmal in Berlin, 1955; Reliefs für das ehem. KZ Buchenwald, 1955; Futtermstr. einer LPG, 1958; Plastikgr. für die Mahn- u. Gedenkstätte KZ Sachsenhausen, 1959 – 60; Porträt Richard Scheibe, 1960; Gefesselter, 1963 u. 1968.

Sek.-Lit.: Kat. W. G. Staatl. Museen zu Berlin, Nationalgalerie. Berlin 1960; Decho, U.: W. G. Dresden 1961 (Künstler der Gegenwart); Roters, E.: W. G. – Werkverz. der Plastik. Berlin 1979.
AnS

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