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Gumpert, Ulrich

* 26.1.1945
Jazzmusiker

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Jena; 1961 – 64 Studium an der HS für Musik »Franz Liszt« Weimar (Waldhorn, Klavier, Theorie); Pianist bei den Jenaer Oldtimern; 1967/68 Studium an der HS für Musik »Hanns Eisler« Berlin; 1967 – 70 Pianist in der  Klaus-Lenz-Bigband; 1969 eigenes Quartett; 1970 – 73 Musikschule Berlin-Friedrichshain (Spezialkl. Tanzmusik, Klavier); 1971 – 73 SOK; 1973 Synopsis, Warschauer Jazz Jamboree (auch 1974 u. 1977); Beginn der Duo-Arbeit mit  Günter Sommer; ab 1972 versch. Werkstattorchester (Moers 1979, Berliner Jazztage 1979, JazzFest Berlin 1985); 1975 Jazz-Tage Nagykanizsa (Ungarn), 1977 Jazzbühne Berlin (beide mit Synopsis), Jazzfestival Ljubljana (Jugosl.) im Trio, »Jazz in der Kammer Nr. 100« in Berlin (mit Kent Carter & German Friends u. Ulrich Gumpert Workshop Band); 1980 erste Auftritte als Solist, u. a. mit Erik-Satie-Progr.; 1980 – 82 Trio mit Radu Malfatti u. Tony Oxley; 1984 Piano Project des Total Music Meeting in Berlin (West); enge Zusammenarbeit mit dem Dramatiker Jochen Berg; ab 1984 Zentral-Quartett; 1985 Duo mit Steve Lacy; Solo-LP/CD: »The Secret Concert« (1987), »Satie: Trois Gymnopédies« (1991), mit Ulrich Gumpert Workshop Band: »’n Tango für Gitti« (1978), »Echos von Karolinenhof« (1979); »Aus teutschen Landen – Suite nach Motiven dt. Volkslieder« (1972, LP 1977); weitere Aufnahmen mit Günter Sommer/Manfred Hering, Synopsis,  Ernst-Ludwig Petrowsky, Radu Malfatti/Toni Oxley, Heinz Becker, Steve Lacy; Musik zu Theaterstücken, Filmen u. Hörspielen; 1989/90 Mitgl. des Jazzorchesters der DDR (JazzFest Berlin 1990). 1994 Auftritte mit Sainkho Namchylak u. neuer Ulrich Gumpert Workshop Band; 1994 CD »Zentralquartett: Plie«; 2001 Mitgl. des Trios »Jazzin’ The Blues«, das  Manfred Krug auf Tournee begleitete; Mitarbeit in der Silke Eberhard B3 Selection; 2005 Dt. Jazzpreis; 2007 CD »Quartette«; Filmmusiken, u. a. für den »Tatort«.

RaB

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