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Barbarino, Rudolf

* 19.3.1920
Leiter des Verlags Junge Welt, Direktor des Berliner Verlags

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Kattowitz (Oberschles./Katowice, Polen), ab 1921 aufgewachsen in Berlin; Vater kfm. Angest.; 1926 – 30 Volksschule, 1930 – 36 Real-Gymn. in Berlin-Lichtenberg; 1936 – 38 Ausbildung zum Bankkfm.; Mitgl. in der HJ, Scharführer, 1938 RAD; Sept. 1939 – 41 Wehrmacht, Einsatz 1940 in Frankreich, 1941 Polen u. UdSSR, Ltn. d. R.; Aug. 1941 – 48 sowj. Kriegsgefangenschaft, zuletzt im Lager 7150 (Grjasowez, Gebiet Wolga); Antifa-Schüler in Krasnogorsk b. Moskau; ab 1945 Mitgl. des Politaktivs der Antifa-Ltg.; Mitarb. im NKFD, Armeebeauftr. in der 33. u. 5. Roten Armee.
März 1948 Rückkehr nach Dtl. (SBZ); Apr. 1948 SED; Mai – Juni 1948 Mitarb. der Garantie- u. Kreditbank in Berlin; Juni 1948 – 59 wiss. Mitarb., Dometscher, Red. u. Ltr. der Abt. für Arbeit/Kader im Berliner Verlag; Mitgl. der Arbeitsgemeinschaft ehem. Offz. (AeO); 1959 – 61 Mitarb. im Druckerei- u. Verlagskontor; 1961 – 83 Mitgl. des ZV des VDJ; 1961 – 65 Ltr. des FDJ-Verlags Junge Welt (Nachf. von Fritz Höhn); 1965 – 67 Mitarb. der ZENTRAG, stellv. GD für Verlagswesen; Apr. 1967 kommissar. Dir., ab Nov. 1967 – 83 Dir. des Berliner Verlags (Nachf. von  Hermann Leupold); 1982 Banner der Arbeit; 1983 Rentner; 1985 VVO; lebt in Berlin.

BRB

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