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Hanke, Erich

* 13.1.1911, † 10.4.2005
Direktor der Arbeiter-u.-Bauern-Fakultät Berlin

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Petershagen (b. Berlin); Vater Schlosser; 1914 – 24 Volksschule; 1924 – 27 Ausbildung zum Maurer, Abend-Fachschule, bis 1933 Arbeit als Maurer in Berlin; 1927 Rote Sportorg.; 1928 Mitgl. der Gewerkschaft; 1930 KPD; 1933 – 35 illeg. pol. Arbeit in Berlin, 1933 Pol.-Ltr. UB Strausberg, 1933/34 KPD-UB-Ltr. Berlin-Pankow, 1934 Pol.-Ltr. des KPD-UB Nordring, dann Techn. Ltr. der KPD-BL Berlin-Brandenb.; 10.8.1935 verhaftet; 1936 wegen Hochverrats verurteilt; bis 1945 Haft, zunächst in Luckau, dann zus. mit  Erich Honecker im Zuchthaus Brandenb.; März 1945 Flucht aus dem Zuchthaus.
1946 SED; Mai – Sept. 1945 Stadtrat in der Bez.-Verw. Berlin-Prenzlauer Berg; Sept. 1945 – April 1946 Ltr. der Abt. Wirtschaft u. Lagerkontrolle in der Dt. Verw. für Umsiedlerfragen; Apr. 1946 – Okt. 1947 Hauptreferent für Verwaltung u. Wirtschaft in der Abt. Kader des ZK der KPD bzw. PV der SED; Okt. 1947 – Aug. 1949 Studium an der PHS; Sept. 1949/50 Dir. der Berliner ABF; 1951/52 Prof. an der PH Berlin, Inst. für Dialekt. u. Histor. Materialismus; 1952 – Febr. 1955 Lehrer, dann Ltr. der Schule des »Inst. für Wirtschaftswiss. Forschung« (Vorläufer der HV A); ab März 1955 Prof. an der HS für Finanzwirtschaft Potsdam-Babelsberg, dann (nach Vereinigung beider Schulen) ab 1956 an der HfÖ Berlin; hier ab 1957 Ltr. des Inst. für Marxismus-Leninismus u. Prof. für Dialekt. u. Histor. Materialismus, 1959 – 62 verantw. für das Studium von Komplementären halbstaatl. Betrieben; 1958 Med. Kämpfer gegen den Fasch.; 1962 Ruhestand; freiberufl. wiss. Arbeit; 1976 VVO; 1986 KMO; gest. in Berlin-Rahnsdorf.

Publ.: Erinnerungen eines Illegalen. Berlin 1974; Im Strom der Zeit. Berlin 1976.
Sek.-Lit.: Müller-Enbergs, H.: Die Nachrichtendienstschule. Berlin 2006.
BRB; HME

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