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Heidorn, Günter

* 23.8.1925, † 23.9.2010
Historiker, Rektor der Wilhelm-Pieck-Universität Rostock

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Hamburg in einer Arbeiterfamilie; Volksschule u. Gymnasium; 1943 – 45 Kriegsmarine; 1943 NSDAP, 1945 Kriegsgefangenschaft.
1945/46 Hospitant am Landgericht Limburg (Lahn), 1946 zeitw. Studium der Rechtswiss. an der Univ. Köln; 1946 FDP, Geschäftsf. der FDP-Kreisgr. Köln-Land; 1947 Übersiedl. in die SBZ; 1947 – 51 Studium der Gesellschaftswiss. u. Geschichte an der Univ. Rostock; 1949 SED; 1953 Prom. mit einer Arbeit über die Entw. der Ztg. von der Weimarer Rep. bis zur Gegenwart in der DDR; Doz. am Histor. Inst. in Rostock; 1956 – 58 Prorektor für Gesellschaftswiss. der Univ. Rostock, 1958/59 Prorektor für wiss. Nachwuchs; 1959 Habil. mit einer Studie zum Zusammenhang von Presse- u. Außenpolitik 1902 – 1912; 1959 – 65 erneut Prorektor für Gesellschaftswiss.; 1963 –76 Prof. mit Lehrstuhl für Geschichte der Arbeiterbewegung u. 1965 – 76 Rektor der WPU Rostock (Nachf. von  Rudolf Schick); 1968 – 77 Vizepräs. der Historiker-Ges.; 1976 – 88 stellv. Min. für Hoch- u. Fachschulwesen, zugl. Prof. für Geschichte an der HU Berlin; Mitgl. zahlr. nat. u. internat. Gremien; 1989 Gastprof. in Göteborg; 1.9. 1990 an der HU Berlin em.; 1969 VVO; 1976 Banner der Arbeit; Dr. h. c. Univ. Riga.
Mitgl. des Bundesvorst. u. Vors. des KV Bad Doberan/Rostock Land der Volkssolidarität; gestorben in Kritzmow (bei Rostock).

Publ.: Rostocker Arbeiter schlugen den Kapp-Putsch nieder. Rostock 1955 (Mitautor); Monopole – Presse – Krieg. Berlin 1960; Ein Weltkrieg wird vorbereitet. Berlin 1962; Geschichte der Univ. Rostock. Berlin 1969 (Ltg.).
ISK

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