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Heinitz, Walter

* 25.8.1915, † 10.3.1987
Hauptabteilungsleiter im MfS

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Eppendorf (Krs. Flöha); Vater Streckenarb.; Volksschule; 1930 – 37 Ausbildung u. Arbeit als Orchestermusiker; 1937 RAD, dann Wehrmacht (Musiker u. Sanitäter); 1944 Verurteilung durch Militärgericht wegen »Wehrkraftzersetzung«, Strafbat. 999.
April 1945 Rückkehr nach Dtl.; Antifa-Arbeit; 1945/46 KPD/SED; Sept. 1945 Einstellung bei der pol. Polizei (später K 5) Chemnitz; Sept. 1949 Einstellung bei der Verw. zum Schutz der Volkswirtschaft Sachsen (ab Febr. 1950 Länderverw. Sachsen des MfS), Krs.-Dienststelle Chemnitz; 1950 Krs.-Dienststelle Stollberg, dann Abt. IV (Spionageabwehr) der Länderverw. Sachsen; 1951 Versetzung zum MfS Berlin, HA IX (Untersuchungsorgan), 1952 Abt.-Ltr., 1957 stellv. HA-Ltr.; 1962 Oberst; 1962 – 64 Fernstudium an der HU Berlin, St.-Ex. als Kriminalist; 1964 Ltr. der HA IX; 1973 Entlassung aus dem MfS; hauptamtl. Parteisekr. in einem Feierabendheim in Dresden, dann Rentner.

JeG

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