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Heisig, Johannes

* 23.4.1953
Maler u. Grafiker, Rektor der Hochschule für Bildende Künste Dresden

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Leipzig; Vater Maler u. Grafiker  Bernhard H., Mutter Kunsthandwerkerin; 1971 Abitur; 1971 – 73 Biologiestud. an der KMU Leipzig; 1973 – 77 Stud. d. Malerei, Grafik an der HS f. Grafik u. Buchkunst Leipzig, Dipl.; 1974 – 79 Mitarb. in der Werkstatt des Vaters; 1978 – 80 Meisterschüler bei  Gerhard Kettner an der HS f. Bild. Künste Dresden, bis 1982 dessen Ass.; 1979 – 80 Stipendium F+F Schule für experimentelle Gestaltung Zürich; 1980 – 91 Lehrtätigkeit HS f. Bild. Künste Dresden, 1982 – 85 Ltr. des Grundlagenstudiums Malerei / Grafik (zus. mit Hubertus Giebe), 1985 – 89 Ltr. Fachbereich Freie Kunst, 1986 Dozentur u. Fachklasse Malerei / Grafik, 1988 Professur u. Lehrstuhl, 1989 – 91 Rektor; 1980 – 89 VBK (Austritt); 1983 Mitgl. des ZV, 1987 des Präs., ab 1984 Ltr. der Zentralen Arbeitsgemeinschaft Junge Künstler; 1986 – 89 SED; Werke u. a.: Im Kreis der Freunde (1981), Der Aussichtsturm (1982), Träum was Schönes (1983), Das Boot (1981 – 87), Triptychon Lebenszeiten, Wandbildauftrag des Rats des Bez. Leipzig (1983 / 84), Cellotrümmer, Sterntaler, Hohe Schule (alle 1988); A Love Parade (1998); Porträts von  Christoph Tannert (1983),  Palucca (1989), Lithographiezyklen zu einer Arie aus dem Weihnachtsoratorium J. S. Bachs (1985), zur Lyrik von Dylan Thomas (1986); Einzelausstellungen u. a. in Dresden u. Karl-Marx-Stadt (Chemnitz) (1984), Erfurt u. Frankfurt (Oder) (1987), Dresden (1990); Ausstellungsbeteiligungen an XII. Biennale de Paris u. IX. Kunstausstellung der DDR in Dresden (1982), »Expressivität heute – fünf junge Maler aus der DDR« (Kabinett Nationalgalerie Berlin, Ost, 1985), VI. Triennale of India New Delhi, u. International Contemporary Art Fair London (1986), Durchblick 2, Ludwig Inst. für Kunst der DDR in Oberhausen (1987), Internat. Kunstmesse in Basel (1987 u. 1988), Contemporary Painting of the G.D.R. in Peking, Taiyuan / China (1988), Konturen (Nationalgalerie Berlin, Ost), The Art of Young Painters of the 1980s from the G.D.R. in Solothurn / Schweiz u. Signs of the Times-Painting and Graphics from the G.D.R. in Tokyo-Nagano-Kumamoto-Kamakura-Kobe / Japan (1989).
1991 Rücktritt als HS-Rektor u. Aufgabe des Lehramts; Beteiligung an New Territory-Art from East Germany, School of the Museum of Fine Arts Boston u. weiteren US-Städten (1990 – 94); Arbeit an Porträts Willy Brandt (1999 – 2007), Egon Bahr (2002); Auftrag »W. Brandt« für das German Historical Institut
in Washington / USA (2003),  Erich Loest (2005), Johannes Rau (2006); Altargemälde in der Kirche Gelliehausen (2002); 2003 / 04 Professur an der Univ. Dortmund; freiberufl. in Dresden u. Berlin.
Kataloge: J. H. Malerei / Grafik. Dresden 1990; J. H. Edition Galerie Schwind, Frankfurt (Main) 1992; J. H. Berlin 1996; J. H. Aus der neuen Welt. Bilder seit 1989. Berlin 2003; Das Gelliehäuser Altarbild. Karlsruhe 2003; Ich geh und suche mit Verlangen. Arbeitsjournal des Eisenacher Stadtgastes 2004. Eisenach 2005; J. H. Es war einmal. Berlin 2008.
Illustr. zu: Friedrich Schiller: Der Verbrecher aus verlorener Ehre. (Katzgrabenpresse) Berlin 2005; Blaise Pascal: Gedanken. Leipzig 2007.

Sek.-Lit.: Makarinus, J.: Die verwandelten Bilder und über das Fragment, in: Galerie erph. Erfurt 1987; 1947 – 1987. Vierzig Jahre HS f. Bild. Künste Dresden. Dresden 1987; Kunst der 80er Jahre in der DDR. Esslingen 1986; Feist, G., Gillen, E.: Kunstkombinat DDR. Berlin (West) 1988 u. 1990; Ein Leipziger in Dresden. J. H. im Gespräch mit Eckhart Gillen, in: Kunst in der DDR. Köln 1990; Lammel, G.: Sammlung Siegfried Seitz. Figurative Malerei aus dem letzten Jahrzehnt der DDR, Potsdam 1999; Filmporträt »Ende der großen Belehrung«. arte / ZDF 2002.
AsV

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