Biographische Datenbanken

Helfrich, Carl

* 13.8.1906, † 31.5.1960
Journalist, Chefredakteur des »Sonntags«

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Lampertheim am Rhein (b. Mannheim); Vater Reichsbahnsekretär; Volksschule in Lampertheim, Oberrealschule in Worms; Studium in Heidelberg u. Gießen; 1935 Prom. zum Dr. phil.; Mitarb. des Ausw. Amts; 12.9. 1942 zus. mit Ilse Stöbe als GRU-Agent verhaftet; Haft zus. mit  Heinrich Rau in der Gestapo-Zentr. Prinz-Albrecht-Straße; Herbst 1943 KZ Sachsenhausen, Ende 1943 – 45 KZ Mauthausen (7.5. befreit, Aug. entlassen); informierte dort die illeg. Lagerltg. ( Franz Dahlem) über SS-Pläne; Ltr. des Dt. Komitees im Lager.
Aug. 1945 Rückkehr nach Lampertheim; dann nach Berlin; Red. der »Berliner Ztg.«; Nov. 1945 – 48 Mitbegr. u. Chefred. des frz. lizensierten »Kuriers«, entlassen; 1947/48 Chrefred. des im Aug. 1947 gegr. VVN-Verbandsorgans »Unser Appell« (später »Die Tat«); 1948 – 51 Chefred. der Wochenztg. »Sonntag«; Mitbegr. u. zeitw. Vors. der dt.-poln. Hellmut-von-Gerlach-Ges.; Red. von »Dtl. Stimme«; 1952 Übersiedl. in die Bundesrep. Dtl.; ab 1952 Mitarb. des Hessischen Rundfunks, zul. stellv. Chefred. u. Ltr. des Bonner Büros; gest. in Bad Godesberg.

Sek.-Lit.: Sahm, U.: Rudolf von Scheliha. München 1990; Erfaßt? Das Gestapo-Album zur Roten Kapelle. Halle 1992.
BRB; HME

© Die Urheberrechte am Lexikon und aller seiner Teile liegen beim Ch. Links Verlag. Die Weiterverwendung von Biographien oder Abschnitten daraus bedürfen der Zustimmung des Verlages.
Redaktionsschluss: Oktober 2009. Eine kontinuierliche Aktualisierung der Biographien kann von den Herausgebern nicht gewährleistet werden. Soweit bekannt, werden Sterbedaten in regelmäßigen Abständen nachgetragen. Änderungs- und Korrekturwünsche werden von den Herausgebern des Handbuches geprüft und ggfl. eingearbeitet.
Ch. Links Verlag, Schönhauser Allee 36, 10435 Berlin, Tel. 030- 44 02 32-0, mail@christoph-links-verlag.de

Zum Abkürzungsverzeichnis