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Henkels, Kurt

* 17.12.1910, † 12.7.1986
Orchesterleiter u. Jazzkomponist

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Solingen; Studium in Solingen, Wuppertal u. Köln (Violine); Arbeit als Violinist u. Militärmusiker; ab Sept. 1945 mit eigenem Orchester mit zwölf Solisten im »Dt. Haus« in Leipzig; ab 1. Dez. 1945 Engagement mit einer Acht-Mann-Band, darunter der später internat. erfolgr. Klarinettist Rolf Kühn, im Leipziger »Tivoli«; ab Mai 1946 erfolgr. Konzerte u. Bühnenshows des erweiterten Orchesters im »Elstertal« u. im Filmtheater »Capitol« in Leipzig, in der Folge Engagement der Band als Tanzorchester des Rundfunksenders Leipzig unter Beteiligung u. a. von Walter Eichenberg, Horst Fischer, Helmut Henne, Rolf Kühn, Werner Baumgart, Horst Reipsch, Henri Passage, Günther Oppenheimer,  Hanns-Joachim »Fips« Fleischer u. Günther Kiesant sowie den Gesangssolisten Irma Baltuttis u.  Fred Frohberg; ab 1948 zahlr. Jazz-, Swing-, Tanzmusik- u. Schlageraufnahmen des Orchesters für Amiga sowie Aufnahmen für die westdt. Plattenfirmen Teldec u. Polydor; mit »Cherokee« (Arrangement: Werner Baumgart) u. »Chiribiribin« (Trompetensolo von Horst Fischer) Erfolg auch in Frankreich u. den USA; Mitwirkung in den DEFA-Filmen »Musik, Musik, Musik« (ein Henkels-Dokumentarfilm) u. »Spielbankaffäre«; zahlr. Konzerte in der DDR, der Bundesrep. Dtl. sowie in Prag u. Warschau; nach wiederholten Konflikten mit Kulturfunktionären 1959 Übersiedl. in die Bundesrep. Dtl.; dort ab 1961 Ltr. eines Studio-Orchesters beim Fernsehen, 1963 Gründung eines eigenen Orchesters beim ZDF; gest. in Hamburg.

JoS

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