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Heubner, Wolfgang

* 18.6.1877, † 26.2.1957
Pharmakologe

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Leipzig; Vater Prof., Kinderarzt; Bürger- u. Thomasschule; 1894 Übersiedl. nach Berlin; 1896 hier Abitur; Med.-Studium in Göttingen, Marburg u. Straßburg; 1902 – 05 am Pharmakolog. Inst. der Univ. Straßburg tätig, 1903 Prom., 1907 Habil.; 1908 etatmäß. a. o. Prof. für Pharmakol. an der Univ. Göttingen u. Dir. des Pharmakolog. Inst.; 1910 ord. Prof.; 1914 – 18 Stabsarzt, pharmakolog.-toxikolog. Fachmann in der therapeut. Versuchsabt. des Kriegsmin.; ab 1918 Wiederausübung der Professur; 1927/28 Rektor der Univ. Göttingen; 1929 Prof. an der Med. Akad. Düsseldorf, 1930 in Heidelberg, 1932 – 52 in Berlin; Kritiker der NS-Wissenschaftspol.
1946 – 50 Ord. Mitgl. der DAW; bis 1949 Mitgl. der Med. Fak. der HU Berlin, u. a. Dir. des Hygien. Inst., Prodekan; 1950 – 52 Prof. für Pharmakol. an der FU Berlin; gest. in Heidelberg.
Arbeiten zur Eiweißchemie (Spaltung des Fibrinogens bei Blutgerinnung), zu Vergiftungen durch Metalle u. Kampfgase, hämolyt. Wirkungen von Alkaloiden u. Terpenen, Analyse von Reizstoffen, Mineralstoffwechsel; zahlr. Veröff.

PeW

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