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Hickmann, Hugo

* 3.9.1877, † 30.5.1955
CDU-Landesvorsitzender in Sachsen

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Dessau; Gymnasium; Studium der ev. Theol.; stand dem Nationalsozialen Verein nahe; ab 1903 im höheren Schuldienst als Religionslehrer tätig; ab 1908 Prof. für Religionswiss. an der Univ. Leipzig; 1919 – 33 DVP; Vizepräses der Landessynode der ev.-luth. Kirche Sachsens; 1922 – 33 Abg. des Sächs. Landtags, 1926 – 33 dessen Vizepräs.; Vors. des Aussch. der Dt. Bibelges. u. des Dt. Ev. Gemeindetags; 1933 Domherr des Hochstifts Meißen; 1933 vorz. Versetzung in den Ruhestand, Berufsverbot; Vors. kirchl. Verb. u. Vortragstätigkeit.
Juli 1945 in Dresden Mitbegr. der CDU; 1945 – 50 1. Vors. ihres Landesverb. Sachsen; Dez. 1945 – Sept. 1947 Mitgl. des geschäftsf. CDU-Vorst. in der SBZ, Sept. – Dez. ihr 4. stellv. Vors.; Dez. 1947 – Sept. 1948 kommissar. Ltr. der CDU, Sept. 1948 – Jan. 1950 ihr 2. Vors.; 1948 – 50 Mitgl. des Pol. Aussch. der CDU; 1946 Vorstandsmitgl. der Beratenden Landesvers. Sachsen; Okt. 1946 – Febr. 1950 Vizepräs. des Sächs. Landtags; 1946/47 Mitgl. seines Verfassungsaussch.; 1948/49 Mitgl. des Dt. Volksrats u. seines Verfassungsaussch.; Okt. 1949 – Jan. 1950 Abg. u. Vizepräs. der Prov. Volkskammer; Ende Jan. 1950 Niederlegung aller öffentl. Ämter durch SED-Angriffe erzwungen; Parteiausschl.

Publ.: Aus der Arbeit für die dt. Kriegsgefangenen. Bad Nassau 1917; Der soziale Krieg. Dresden 1920; Wegweiser zu Dtl.s Aufstieg. Berlin 1921; Das Elternrecht in der neuen Schulverfassung. Berlin 1926.
HME

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