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Hilsberg, Stephan

* 17.2.1956
Mitbegründer der Sozialdemokratischen Partei

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Müncheberg (Krs. Strausberg), aufgewachsen in Berlin; Vater Pfarrer, Mutter Katechetin; 1962 – 72 POS, keine Zulassung zur EOS; 1972 – 74 Lehre als Facharb. für Datenverarbeitung; 1976 – 79 als Programmierer im Biochem. Inst. der Charité Berlin tätig; Klavierunterricht, nicht zum Musikstudium zugelassen; 1974 – 76 NVA-Grundwehrdienst; 1985 Aufn. eines Fernstudiums, Berufsziel Ing. für Informationsverarbeitung; seit 1988 Engagement in kirchl. Friedenskrs.; Ltr. des Arbeitskrs. Theol. u. Philos. beim Bund der Ev. Kirchen; 1989 Mitgl. der IFM; Mitarb. in Kontrollgr. zur Kommunalwahl am 7. Mai, stellte Strafanzeige wegen Wahlfälschung; 7.10.1989 Gründungsmitgl. der SDP in Schwante (b. Oranienb.), Wahl zum 1. Sprecher; Febr. – Juli 1990 Geschäftsf. der SPD (DDR); Mitgl. des Redaktionsbeirats »Sozialdemokrat. Pressedienst«, Leipzig; März – Okt. 1990 Abg. der Volkskammer.
Seit Okt. 1990 Abg. des Dt. Bundestags; Vors. der AG Bildung u. Forschung der SPD-Fraktion; ab 1992 Mitgl. im Landesvorst. der SPD Brandenb. u. bis 1998 der Enquete-Kommission »Aufarbeitung der SED-Diktatur in Dtl.«; Nov. 2000 – Okt. 2002 Parl. Staatssekr. im Bundesmin. für Verkehr, Bau- u. Wohnungswesen; Jan. 2004 – Nov. 2006 Sprecher der Landesgr. Ost sowie Mitgl. des erw. SPD-Fraktionsvorst. im Bundestag; Nov. 2005 – Apr. 2007 stellv. Vors. der SPD-Fraktion im Bundestag; seit Apr. 2007 Mitgl. des Aussch. für wirtsch. Zusammenarb. u. Entw. sowie Mitgl. der Landesgr. Brandenb.

HME

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