Biographische Datenbanken

Hilzheimer, Ernst

* 8.4.1901, † 9.4.1986
LDPD-Funktionär

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Stralsund; Chemiestudium in Greifswald u. Berlin; 1928 Prom. zum Dr. phil.; bis 1933 Ltr. eines Kalibetriebs; 1933 Verlust des Arbeitsplatzes (»Mischling 1. Grades«); danach bis 1945 in versch. Arbeitslagern u. KZ (Rothenförde, Volkmirsleben, Neustaßfurt).
1945 Mitbegr. der LDPD in Mecklenb.; Krs.-Vors. der LDPD in Rostock; 1947 Stadtkämmerer, Stadtrat für Finanzen in Rostock; Abg. u. Fraktionsführer der LDPD im Landtag Mecklenb.; 1951 2. Vors. des Landesverb. Mecklenb. der LDPD; 1951 vom MfS für vier Tage verhaftet; seitdem Arbeit als Chemiker; seit 1952 Betriebsltr. des Bereichs Chlor-Alkali-Elektrolyse des VEB Chem. Werke Buna-Schkopau; 1966 wiss. Mitarb. im VEB Buna; seit 1969 wieder in Rostock; Mitgl. des NR der NF; 1971 – 74 stellv. Vors. des Krs.-Aussch. Rostock der NF; 1971 – 76 Mitgl. des Sekr. des Krs.-Vorst. Rostock der LDPD.

Publ.: Über komplexe Verbindungen des dreiwertigen Vanadiums. Berlin 1928.
HME

© Die Urheberrechte am Lexikon und aller seiner Teile liegen beim Ch. Links Verlag. Die Weiterverwendung von Biographien oder Abschnitten daraus bedürfen der Zustimmung des Verlages.
Redaktionsschluss: Oktober 2009. Eine kontinuierliche Aktualisierung der Biographien kann von den Herausgebern nicht gewährleistet werden. Soweit bekannt, werden Sterbedaten in regelmäßigen Abständen nachgetragen. Änderungs- und Korrekturwünsche werden von den Herausgebern des Handbuches geprüft und ggfl. eingearbeitet.
Ch. Links Verlag, Schönhauser Allee 36, 10435 Berlin, Tel. 030- 44 02 32-0, mail@christoph-links-verlag.de

Zum Abkürzungsverzeichnis