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Hinkel, Friedrich W.

* 28.12.1925, † 12.6.2007
Architekt, Archäologe

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Berlin; Vater Kfm.; nach Besuch der Oberrealschule 1943 – 45 RAD u. Wehrmacht.
1945 – 47 Ausbildung zum Maurer u. Zimmermann; 1947 – 50 Studium an der Ing.-Schule Magdeburg, Abschl. als Hochbauing.; nach Tätigkeiten als Baultr. u. Statiker 1952 Architekt zunächst beim FDGB-Bundesvorst., anschl. bis 1959 an der DBA; Teiln. am Wiederaufbau der Dt. Staatsoper Berlin u. der Entw. der Großplattenbauweise in Hoyerswerda; 1960 – 90 wiss. Mitarb. am Inst. für Alte Geschichte u. Archäol. der DAW bzw. AdW; 1960 – 62 Teiln. an zwei Grabungskampagnen im Sudan; 1962 – 64 im Auftrag der Suda-
nes. Altertumsverw. u. a. Abbau von vier ägypt. Tempeln u. Transport nach Khartoum;
1965 – 73 Architekt des Sudan Antiquities Service; 1973 – 75 Berlin; 1976 – 85 tätig für die GD der Altertümer u. Nat. Museen im Sudan, Restaurations- u. Rekonstruktionsarbeiten an den Pyramiden von Meroë, Ltg. der Ausgrabung u. Dokumentation des Sonnentempels von Meroë u. a.; 1980 Prom. an der AdW; 1981 Konsultationen für die UNESCO am Museum in Tripolis (Libyen); 1986 Wahl in den Vorst. der Internat. Society for Nubian Studies; 1985 – 88 Konsultant beim Directorate General of Antiquities and Museums im Sudan.
Seit 1995 erneute archäolog. Tätigkeit im Sudan; 1992 Bundesverdienstkreuz; 1998 Order of the Two Niles (höchste Auszeichnung der Rep. Sudan); gest. in Berlin.

Publ.: Tempel ziehen um. Leipzig 1966; The Archaeological Map of Sudan. 3 Teile. Berlin 1977 – 92; Auszug aus Nubien. Berlin 1978.
HGB; ISK

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