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Hockenholz, Willi

* 27.2.1898, † 29.12.1950
Abteilungsleiter im Zentralsekretariat der SED

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Brandenb. (Havel); Vater Malermstr.; Volksschule, Präparandenanstalt u. Lehrerseminar; 1917/18 Militärdienst; Erste u. Zweite Lehrerprüfung; 1920 – 33 Lehrer in Berlin-Neukölln; 1922/23 Studium an der Handel-HS Berlin; 1924 SPD; 1924 – 33 Ltr. der SPD-Abt. 97 in Berlin-Neukölln; 1933 Entlassung aus dem Schuldienst; selbst. Kfm. u. Handelsvertreter für Industrie-Lacke; Mitgl. einer sozialdemokrat. Widerstandsgr.; 1939 u. 1943 – 45 Wehrmacht; 1945 sowj. Kriegsgefangenschaft im Lager Stalino.
Nov. 1945 Rückkehr nach Berlin; 1946 – 50 Hauptref. im Hauptschulamt für Lehrerbildung Groß-Berlin; SED; ab Mai 1946 parität. bzw. stellv. Ltr. der Abt. Wirtschaft u. Verkehr im ZS des SED-PV (gem. mit  Willi Stoph); März 1950 Hauptdir. der Mitropa; am 27.11.1950 wegen angebl. Wirtschaftsverbrechen inhaftiert, Suizid.
1991 pol. Rehabil. durch Bundesschiedskommission der PDS, 1994 jurist. Rehabil. durch das LG Berlin.

AnH

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