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Hoffmann, Hans-Joachim

* 10.10.1929, † 19.7.1994
Leiter der Abteilung Kultur des ZK der SED, Minister für Kultur

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Bunzlau (Niederschl./Bolesławiec, Polen); Vater Arbeiter; Volksschule; 1943 – 45 Ausbildung u. 1945 – 48 Arbeit als Elektromonteur; 1945/46 KPD/SED; ab 1948 versch. Funktionen in FDJ u. SED auf Krs.- u. Bez.-Ebene; 1. Sekr. der FDJ-KL Leipzig, Sekr. für Agit. u. Prop. der FDJ-BL u. SED-Stadtltg. Leipzig; 1953 – 55 PHS, Dipl.-Ges.-Wiss.; 1960 – 62 1. Sekr. der SED-KL Eilenburg; 1966 – 71 zunächst Sekr. für Agit./Prop. (Nachf. von  Hans Lauter), dann für Wiss., Volksbildung u. Kultur (Nachf. von Hans Lauter), schließl. 2. Sekr. der SED-BL Leipzig (Nachf. von  Horst Schumann); 1972/73 Ltr. der Abt. Kultur des ZK der SED (Nachf. von  Arno Hochmuth); ab 1973 Min. für Kultur (Nachf. von  Klaus Gysi); 1974 VVO; ab 1976 Mitgl. des ZK der SED; 1976 – März 1990 Abg. der Volkskammer; 1977 Präs. des KB (Nachf. von  Max Burghardt); seit 1978 Mitgl. des ZV der DSF; 1980 Vors. des Nat. Rats zur Pflege u. Verbreitung des dt. Kulturerbes; 1982 Prom. zum Dr. phil. über die Entw. der marxist.-leninist. Kulturpol. u. ihre wichtigsten Ergebnisse seit dem VIII. Parteitag; Nov./Dez. 1989 Rücktritt mit der Reg.  Willi Stoph u. dem ZK der SED; Rentner; gest. in Berlin.

Publ.: Martin Luther u. seine Zeit. Berlin 1980 (Mitautor).
Sek.-Lit.: Höpcke, K., Hoffmann, G. (Hrsg.): Das Sicherste ist die Veränderung. H.-J. H. Kulturminister der DDR u. häufig verdächtigter Demokrat. Berlin 2003.
BRB; HME

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