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Holland-Moritz, Renate

* 29.3.1935, † 14.6.2017
Schriftstellerin, Filmkritikerin

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Berlin; Vater selbst. Kaufm., Mutter Artistin, später Buchhalterin; Ober- u. Handelsschule; ab 1952 Volontariat in versch. Ztschr. des Verlags Kultur & Fortschritt; Redaktionsass. der »BZ am Abend«, Red. der »National-Zeitung«, freiberufl. Gerichtsreporterin; seit 1956 ständige Mitarb. der Satireztschr. »Eulenspiegel«, seit 1960 dort Filmkritikerin; 1972 Kunstpreis des FDGB; 1973 Heinrich-Greif-Preis; 1978 Goethe-Preis der Stadt Berlin; 1984 Heinrich-Heine-Preis.
Seit 1998 auch Filmkritikerin des MDR-Hörfunks Sachsen-Anh.; gest. in Berlin.
Autorin von 20 Büchern (die meisten illustriert von  Manfred Bofinger), darunter die heiter-satir. Erzählungen: 1967 »Das Durchgangszimmer« (1972 vom DFF verfilmt unter dem Titel »Florentiner 73«), 1969 »Graffunda räumt auf« (1972 von der DEFA verfilmt unter dem Titel »Der Mann, der nach der Oma kam«), 1973 »An einem ganz gewöhnl. Abend« (1974 vom DFF verfilmt unter dem Titel »Eine Stunde Aufenthalt«), 1980 »Klingenschmidts Witwen«; die Kurzgeschichten-Sammlungen: 1967 »Guten Morgen, Fröhlichkeit« (zus. mit ihrem damaligen Mann  Lothar Kusche), »Ein Vogel wie du und ich«, 1971 (mit L. Kusche), 1975 »Der Ausflug der alten Damen«, 1978 »Bei Lehmanns hat’s geklingelt«, 1980 »Die schwatzhaften Sachsen«; 1986 »Die tote Else. Ein wahrhaftiges Klatschbuch«, 1993 »Ossis, rettet die Bundesrepublik«, 1997 »Die tote Else lebt. Wahrhaftige Klatschgeschichten aus fünf Jahrzehnten« u. drei Bände »Die Eule im Kino« (Filmkritiken 1960 – 2005).

IKF

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Redaktionsschluss: Oktober 2009. Eine kontinuierliche Aktualisierung der Biographien kann von den Herausgebern nicht gewährleistet werden. Soweit bekannt, werden Sterbedaten in regelmäßigen Abständen nachgetragen. Änderungs- und Korrekturwünsche werden von den Herausgebern des Handbuches geprüft und ggfl. eingearbeitet.
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