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Honecker, Margot

geb. Feist
* 17.4.1927, † 6.5.2016
Ministerin für Volksbildung

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Halle, Vater Gotthard F., Schuhmacher, Mutter Helene F., Arbeiterin, 1940 gest.; Volksschule in Halle; 1938 – 45 JM/BDM; kfm. Lehre, danach 1943 – 45 Telefonistin im Fernsprechamt Hirschberg.
1945/46 KPD/SED, FDGB, DSF, DFD, 1945/ 46 Mitbegr. u. Mitgl. des antifa. Jugendaussch. in Halle u. der FDJ; 1945/46 Stenotypistin beim FDGB-Landesvorst. Sachsen-Anh. in Halle; 1945/46 Lehrgang zum Studium der marxist.-leninist. Pädagogik u. Psychologie bei der KPD/SED-KL Halle-Süd; 1946 – 48 Mitgl. des FDJ-Krs.-Vorst. Halle u. Sekr. für Agit./ Prop.; 1946 Lehrgang an der Landesgewerkschaftsschule; 1947 Ltr. der Abt. Kultur u. Erziehung des FDJ-Krs.-Vorst. Halle; Mai 1948 Sonderlehrgang des ZS der SED für Jugendfunktionäre in Bad Liebenwalde; 1948/49 Mitgl. des FDJ-Landesvorst. Sachsen-Anh.; dort ab Juli 1948 Sekr. für Kultur u. Erziehung u. Ltr. der Kindervereinigung; 1948/49 Mitgl. des Dt. Volksrats; 1949 – 54 Abg. der (Prov.) Volkskammer; 1949 – 54 Mitgl. des ZR der FDJ u. dessen Sekr. sowie der SED-BPO-Ltg. im ZR der FDJ; 1949 – 53 Mitgl. der ZL u. Vors. der Pionierorg. »Ernst Thälmann«; ab Juli 1950 Kand. u. seit dem VI. Parteitag der SED 1963 Mitgl. des ZK der SED; 1953 Heirat mit  Erich Honecker; 1953/54 Besuch der HS des Komsomol in Moskau; 1954 – 58 Abt.-Ltr. in der HA Lehrerbildung des Volksbildungsmin.; 1958 stellv. Min. u. ab 1963 Min. für Volksbildung (Nachf. von  Alfred Lemmnitz); 1960 – 65 Mitgl. der Ideolog. Kommission u. 1960 – 63 Mitgl. der Frauenkommission beim PB des ZK der SED; 1960 –89 Mitgl. der Kommission u. des Präs. der Kommission für UNESCO-Arbeit der DDR; 1963 – 89 Mitgl. des Min.-Rats; 1967 –März 1990 erneut Abg. der Volkskammer; 1970 – 89 Mitgl. der APW; 1974 Dr. h. c.; 1964 VVO; 1977 u. 1987 KMO.
Nov./Dez. 1989 Rücktritt mit der Reg.  Willi Stoph u. dem ZK der SED; 4.2.1990 Austritt aus der SED/PDS; 1991 Ausreise in die UdSSR; seit 1992 Aufenthalt in Santiago de Chile; 2008 nicaraguanischer Orden »Ruben Dario«; gest. in Santiago de Chile.

Publ.: Ausgewählte Reden u. Schriften. Berlin 1986; Corvalan, L.: Gespräche mit M. H. über das andere Dtl. Berlin 2001.
Sek.-Lit.: Stuhler, E.: M. H. Eine Biogr. Wien 2003; Ders.: Die Honeckers privat. Berlin 2005; Huhn, K.: M. H., die rote First Lady. Berlin 2005.
MoK; HME

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Redaktionsschluss: Oktober 2009. Eine kontinuierliche Aktualisierung der Biographien kann von den Herausgebern nicht gewährleistet werden. Soweit bekannt, werden Sterbedaten in regelmäßigen Abständen nachgetragen. Änderungs- und Korrekturwünsche werden von den Herausgebern des Handbuches geprüft und ggfl. eingearbeitet.
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