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Höpcke, Klaus

* 27.11.1933
Stellv. Minister für Kultur, PDS-Politiker

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Cuxhaven; Vater Steuerinspektor, Stiefvater Lehrer, Mutter Lehrerin; Grund- u. OS, 1951 Abitur; 1943 ausgebombt u. Evakuierung nach Burg Stargard u. Neubrandenb.
1947 FDJ, örtl. Funktionen; 1951 – 55 Journalistikstudium an der KMU Leipzig, Dipl.-Journalist; 1953 SED; 1953/54 Praktikum bei der Ztg. »Freiheit« in Halle; 1955 – 58 wiss. Assistent, 1958 – 60 wiss. Oberassistent an der Fak. für Journalistik der KMU Leipzig; 1960 – 62 stellv. Sekr. der Univ.-Parteiltg. an der KMU; 1962/63 1. Sekr. der FDJ-BL Leipzig (Nachf. von Kurt Knobloch); 1962 – 64 Mitgl. der SED-BL Leipzig; Mitgl. des Büros des ZR der FDJ; 1964 – 73 Mitgl. des Red.-Kolleg. des »Neuen Dtl.«, zuständig für Kultur, Kunst, Lit.; 1968 Mitgl. des Präsidialrats des KB; 1973 – 89 stellv. Min. für Kultur, Ltr. der HV Verlage und Buchhandel, (Nachf. von  Bruno Haid); 1985 Disziplinarverfahren wegen der Druckerlaubnis für  Volker Brauns »Hinze-Kunze-Roman«; seit 1987 Mitgl. des PEN (DDR); März 1989 Maßregelung wegen Zustimmung zur PEN-Resolution für die Freilassung von Václav Havel; 1.11.1989 Ltr. der Kulturkommission beim PB des ZK der SED; 3.12. Mitgl. des Arbeitsaussch. zur Vorber. des a. o. Parteitags der SED; 9.12.1989 Mitgl. des Präs. des PV der SED-PDS bzw. PDS, Ltr. der Kommission Kultur-, Wiss.- u. Bildungspol.; März – Okt. 1990 Abg. der Volkskammer; Mai 1990 Ltr. der Grundsatzkommission des PV der PDS.
1990 – 99 MdL Thür., zunächst Vors. der PDS-Fraktion, ab 1994 wiss.- u. hochschulpol. Sprecher; danach weiterhin publizistisch aktiv; Mitgl. des Kuratoriums der Stiftung Archiv der Parteien u. Massenorg. der DDR im Bundesarchiv (SAPMO).

Publ.: Kultur in deinem Leben. Berlin 1967; Probe für das Leben. Halle 1982; Chancen
Sek.-Lit.: Nakath, D., Stephan, G.-R.: Entweder es geht demokratisch – oder es geht nicht. K. H. – »Bücherminister« der DDR. Schkeuditz 2004.
HME

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