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Hörnig, Johannes

* 1.4.1921, † 24.1.2001
Leiter der Abteilung Wissenschaft des ZK der SED

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Leppersdorf (b. Dresden); Vater Maschinenarb.; 1927 – 35 Volksschule; 1935 – 40 Lehre u. Arbeit als Karosserieschlosser in der Fabrik Gläser-Karosserie Radeberg; 1940 – 45 Wehrmacht, Uffz. im Waffenmeisterdienst.
1945/46 SPD/SED; Okt. 1945 Neulehrerkurs; 1946 – 49 Lehrer an der Grundschule Obersteina (Krs. Kamenz); 1948 Erste u. 1950 Zweite Lehrerprüfung; ab Mai 1949 Sekr. des FDGB-Krs.-Vorst. Kamenz, ab 1.9.1950 Krs.-Schulrat in Kamenz; 1950 – 52 Studium an der PHS, Dipl.-Ges.-Wiss.; 1953 Sektorenltr., 1953/54 stellv. Abt.-Ltr. u. 1955 – 89 Ltr. der Abt. Wiss. des ZK der SED (Nachf. von  Kurt Hager); 1963 Kand. u. 1967 – 89 Mitgl. des ZK der SED; 1959, 1971 u. 1980 VVO; 1975 Kampforden für Verdienste um Volk u. Vaterland; 1972 u. 1976 Verdienstmedaille der NVA; 1981 Ehrenspange zum VVO; Dr. phil. h. c. der KMU Leipzig; 1982 Honorarprof.; 1984 Held der Arbeit; gest. in Berlin.

Publ.: Die Aufgaben unserer Universitäten u. Hochschulen in der Forschung. Berlin 1969.
Sek.-Lit.: Min. für Hoch- u. Fachschulwesen: Lieber J. Zwickau 1986.
AnH; HME

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