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Hubrich, Theodor

* 13.5.1919, † 27.3.1992
Katholischer Bischof

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Glatz (Niederschles./Kłodzko, Polen); 1940 – 44 Studium der Theol. in Breslau.
1945 – 48 Studium der Theol. in Tübingen, Königstein (Taunus) u. Freiburg i. Br.; 1948 Priesterweihe in Freiburg; Übersiedl. in die SBZ; 1948 – 54 Vikar in Delitzsch, 1954 – 57 Vikar in Burg, 1957 – 59 Vikar in Magdeburg-Sudenburg; 1959 – 64 Caritasdir. im Erzbischöfl. Kommissariat Magdeburg; 1964 – 68 Caritasdir. im Dt. Caritasverb. Berlin (Ost); 1968 – 72 Ltr. der Zentralstelle Berlin (Ost) des Dt. Caritasverb. (Nachf. von  Johannes Zinke); Beauftr. zu Verhandlungen mit dem Min. für Gesundheitswesen u. ab 1969 mit dem MfS, von letzterem 1970 – 89 als IM »Theodor« geführt; 1972 – 85 Gen.-Vikar im Bischöfl. Amt Magdeburg; Beauftr. zu Verhandlungen mit den Räten der Bez. Magdeburg u. Halle u. dem MfS, 1975 – 87 Weihbischof; verantw. für Seelsorge an poln. Arbeitern in der DDR, Kontakte zur kath. Kirche in Polen; 1986 Absetzung als Gen.-Vikar durch Bischof  Johannes Braun u. Ernennung zum Caritasdir. in Magdeburg; Dez. 1987 Ernennung zum Apostol. Administrator in Schwerin, Jan. 1988 Amtseinführung in Schwerin (Nachf. von  Heinrich Theissing); gest. in Schwerin.

Sek.-Lit.: Schäfer, B.: Staat u. kath. Kirche in der DDR. Köln, Weimar 1998.
BeS

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