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Jahn, Günther

* 9.1.1930, † 29.10.2015
1. Sekretär der SED-Bezirksleitung Potsdam

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Erfurt; Vater Hermann Jahn, KPD-Funktionär; 1936 – 46 Grund- u. Mittelschule in Erfurt; 1940 – 45 Dt. Jugend; HJ; 1946 FDJ; 1946 KPD; 1964 – April 1990 SED; Mitbegr. der Antifa-Jugend u. FDJ in Erfurt; 1946 – 48 Humboldtschule in Erfurt, Abitur; 1948 KPS Erfurt u. Luisenthal (Gotha); 1948 – 50 Ökon.-Studium an der FSU Jena u. 1950 – 52 HfÖ Berlin, Dipl.-Wirtsch.; 1948 Praktikant bei VEB Carl Zeiss Jena; 1949 FDGB-Bundesschule in Berlin-Buch; 1954 – 56 u. 1962 – 64 pol. Mitarb. im Sektor Planung der Abt. Planung u. Finanzen des ZK der SED; 1956 – 61 Aspirantur im IfG beim ZK der SED, Dr. rer. oec., Diss. zu Wirtschaftsräten u. soz. Rekonstruktion in der DDR-Industrie, Wahrnehmungsdoz.; Juni/Juli 1961 NVA; 1964/65 stellv. Ltr. der Abt. für ideolog. Arbeit beim Büro für Industrie u. Bauwesen beim PB des ZK der SED; 1965/66 Ltr. der Arbeitsgr. Soz. Wirtschaftsführung beim ZK der SED; 1966/ 67 2. Sekr. (Nachf. von  Konrad Naumann), 1967 – 73 1. Sekr. des ZR der FDJ (Nachf. von  Horst Schumann); 1967 – 90 Abg. der Volkskammer; bis 1976 Mitgl. des Jugendaussch.; ab 1976 1. Stellv Vors. des Geschäftsordnungsaussch.; 1974 – 76 2. Sekr. (Nachf. von  Werner Eidner), 1976 – 89 1. Sekr. der SED-BL Potsdam (Nachf. von  Werner Wittig); 1976 – 89 Abg. des Bez.-Tags Potsdam; 1973 u. 1980 KMO; 1980 VVO; Nov. 1989 Rücktritt als 1. Sekr. der SED-BL Potsdam; Dez. 1989 Rücktritt mit dem ZK der SED; Rentner; gest. in Fichtenwalde (Beelitz).

Publ.: Soz. Arbeitsweise contra Managertum. Berlin 1959; Die Analysen der Planerfüllung und die staatl. Organe. Berlin 1961.
Sek.-Lit.: Mählert, U., Stephan, G.-R.: Blaue Hemden – rote Fahnen. Opladen 1996.
HME

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